Homophobie: Nachholbedarf beim Schweizer Fußballverband
Die Initiative Fans gemeinsam gegen Homophobie wollte beim Länderspiel zwischen der U20 Deutschlands und der Schweiz mit ihrer Zaunfahne ein Statement gegen Homophobie setzen. Doch nach nur 15 Minuten wurde diese von Sicherheitskräften entfernt - auf Anraten des Schweizer Fernsehens, wie es in der Pressemitteillung des Bündnisses steht. Dabei, so berichtet queer.de, versäumte der Schweizer Fußballverband einen bereits seit 2015 bestehende FIFA-Leitfaden, der alle Mitgliedsstaaten dazu aufruft, sich auf angemessene und effektive Weise an Initiativen gegen Diskriminierung zu beteiligen.
Die Gruppe "Fans gemeinsam gegen Homophobie" ist an die deutsche Initiative "Fußballfans gegen Homophobie" angelehnt, die bereits seit Jahren für mehr Engagement gegen Homosexuellenfeindlichkeit wirbt.
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