"Der Fußball hat nicht ein Problem, er hat ganz schön viele" attestiert ihm Lasse Heuer. In seiner Fußball-Utopie löst er diese durch das Einführen einer European Super League mit Draft-System, Playoffs - und ohne Kölner Keller.
In der Fußball-Utopie von Sascha Kurzrock werden in der gesamten Republik selbst unscheibare Fußballorte zu außerschulischen Lernorten der politischen Bildung.
In der Fußball-Utopie von Alexander Dörrie greifen unter anderem eine europaweit verpflichtende 50+1 Regel und die Deckelung der Fernsehgelder. So soll der Abstand zwischen Top-Klubs und kleinen Vereinen verringert und der Wettbewerb wieder spannend werden.
Andreas Steinhauer schaut Fußballspiele nur noch vor Ort in den Stadien oder auf profanen Sportplätzen. TV und Internet lässt er außen vor. In seiner Fußball-Utopie geht es um eine gesamtheitliche Veränderung des Fußballs durch faire Wettbewerbe, Gleichberechtigung und Solidarität in sportlicher, wirtschaftspolitischer und sozialer Hinsicht.
Wenn Bundesligaspiele nur mit wenigen Fans stattfinden dürfen, sollten sie wenigstens auf geschichtsträchtigen Plätzen ausgetragen werden, findet Frank Ritmeester. Seine Fußball-Utopie belebt alte Erinnerungsorte wieder.
Um wieder richtig gefordert zu werden treffen in Wolfgang Rzehaks Fußball-Utopie Mannschaften in einer European Super League aufeinander, die in ihrem nationalen Spielbetrieb quasi außer Konkurenz spielen.
Ein neues Punktesystem, Umverteilung der Gelder für Vereine und Pyrotechnik auf den Rängen: In Martin Zeisings Fußball-Utopie des Jahres 2025 hat es eine fanfreundliche Fußball-Revolution gegeben.
Lars Schwebel drückt in seiner Fußball-Utopie den Reset-Knopf. Am Ende jeder Bundesligasaison werden alle Spieler vereinslos. Danach finden 25 Wahl-Runden statt, in denen sich die Vereine nacheinander Spieler aussuchen. Das schlechteste Team der vergangenen Saison darf beginnen, während das beste Team zum Schluss wählen darf.
Mit Fußball jedem Menschen etwas Gutes tun. Das ist nicht nur die Quintessenz der Fußball-Utopie des SC Aleviten Paderborn, sondern auch das Leitbild des Vereins.
Kai Wechslers Fußball-Utopie stoppt den Nachwuchsmangel im Amateursport und das daraus folgende Vereinssterben in ländlichen Regionen durch die Etablierung einer Sportschule. Sie soll Spaß am Sport vermitteln, Talente regional fördern und in den Spitzen- oder Amateursport überführen.
In der Fußball-Utopie von Alexander Schmidt zeigt sich der Männerfußball solidarisch mit anderen Sportarten sowie dem Frauen- und Amateurfußball, die allesamt nicht denselben Status genießen. Durch Förderungen und Verzicht der Proficlubs soll dieses Ungleichgewicht aufgelöst werden.
In der Fußball-Utopie von Hendrik Mielke löst das Sofa - bedingt durch Corona - die Sitzschale ab. Ein Streamingportal, das alle Spiele überträgt, soll günstig für Fans und rentabel für die Profi-Vereine sein.