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Was auf dem Spiel steht

Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit im Profifußball

Der Profifußball ist längst mehr als nur sportlicher Wettbewerb – er ist Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen und Austragungsort gesellschaftspolitischer Konflikte. In Stadien, Fanszenen und digitalen Räumen treten dabei auch die Schattenseiten deutlich hervor: Rassismus, Sexismus und andere Formen der Menschenfeindlichkeit prägen die Biografien von Betroffenen und stellen Vereine und Verbände vor große Herausforderungen. Gleichzeitig besitzt der Profifußball als reichweitenstarker zivilgesellschaftlicher Akteur ein erhebliches Potenzial, Vielfalt, Toleranz und demokratisches Engagement sichtbar zu machen und aktiv zu stärken. Die öffentliche Abendveranstaltung im Rahmen des 38. Darmstädter Sport-Forums nimmt diese Spannungsfelder in den Blick und fragt danach, wie tief diskriminierende und rechtsextremistische Strukturen im Profifußball verankert sind, welche Herausforderungen aktuell an Bedeutung gewinnen und welche Entwicklungen bislang unterschätzt wurden. Vertreter*innen aus Wissenschaft, Publizistik, Fußballorganisationen und Präventionsarbeit diskutieren gemeinsam über bestehende Problemlagen und mögliche Gegenstrategien. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen und Impulse für eine diskriminierungskritische und demokratiestärkende Kultur im Profifußball zu entwickeln.

Mit:

  • Richard Gebhardt, Politischer Bildner und Publizist
  • Ronny Blaschke, Freier Journalist und Akademiemitglied
  • Prof. Dr. Silke Sinning, Deutscher Fußball-Bund, RPTU Kaiserslautern-Landau
  • Jana Spengler, Fanprojekt Darmstadt
  • Dr. Lasse Müller, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Moderation: Susanne Ebert, Schmid Stiftung

Die Podiumsdiskussion wird eingeleitet von Prof. Dr. Felix Kühnle, Technische Universität Darmstadt und mit einem Impulsvortrag von Richard Gebhardt mit dem Titel “Der moderne Fußball und der Kulturkampf von rechts”.

Die Veranstalter*innen freuen sich über Ihre Anmeldung zur gesamten Veranstaltung oder zu einzelnen Programmpunkten. Die Anmeldung ist erforderlich und bis zum 22. Juni möglich über das Anmeldeformular.

Bei Veranstaltungen auf dem Schader-Campus gilt der Code of Conduct der Schader-Stiftung. Es wird keinerlei Form von Diskriminierung, Belästigung, Einschüchterung, Hassrede, Rassismus, Antisemitismus oder Sexismus toleriert. Demzufolge sind Anhänger*innen von Parteien oder Organisationen, die entsprechende demokratieschädliche Strategien vertreten, nicht willkommen.

25.06.2026
19:30 - 21:30 Uhr
Darmstadt
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