Widerstand & Meuterei - Teil III
Eine der wichtigsten Ursachen für Migration im Fußball: Kolonialismus. Von den sogenannten Mutterländern wurden Fußballer*innen aus Kolonien lange Zeit wie eine Ware behandelt. Wer die Ursachen von Rassismus im Fußball verstehen will, muss weit zurückgehen: Kolonialmächte wie England, Frankreich, Portugal, aber auch Deutschland wollten durch Sport ihre Untertanen „zivilisieren“. Bis heute hält sich dieses europäische Überlegenheitsdenken und hat Auswirkungen bis in die Gegenwart des aktuellen Fußballgeschäfts.
Fußball, so erzählt der Autor Ronny Blaschke in seinem Buch „Spielfeld der Herrenmenschen“, verbreitete sich mit dem Kolonialismus um die Welt, er war aber auch Instrument der Befreiung, nicht nur in Algerien, auch in Indien, Namibia und fast überall auf der Welt. Am Fußballplatz spiegeln sich die (post-)kolonialen Herrschaftsstrukturen der Welt – bis heute.
Gäst*innen:
Rachel Etse
Glenn Jäger
David Zabel
Moderation:
Peter Farhangian
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