Die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur hat 2019 zum Trauerjahr für den Fußball erklärt.

Denn ein Trauerjahr bietet viele Möglichkeiten: Man kann in aller Ruhe analysieren, welche Krankheiten in welcher Ausprägung zu welchen Symptomen und dann zum traurigen Ableben geführt haben. Man kann sich genauer ansehen, welche Made sich in den sich zersetzenden Leichnam gefressen haben.

Man kann aber, vor allem, trauern. Indem man hingeht und Totenwache hält; im stillen Gedenken; laut wehklagend, anklagend. Oder man kann im engsten Familienkreis sich gemeinsam überlegen, warum man ihn eigentlich so gemocht hat. Unseren Fußball.

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Die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur hat 2019 zum Trauerjahr um den Fußball gemacht - Thomas Kistner ist für die Süddeutsche Zeitung seit Jahren mit den Schattenseiten der Branche befasst und teilt im ausführlichen Interview seine Gedanken.

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