Ab Dienstag versorgen die Fanprojekte Nordrhein-Westfalens das gesamte Bundesland mit zahlreichen Fußball-Kulturveranstaltungen. Da ist für Jede*n was dabei!
Menschen mit Behinderung können zwar ins Stadion aber nicht auf den Platz. In der Fußball-Utopie von Maximilian Mohr ist das anders. In jeder Startelf soll eine gewisse Anzahl an Spielern mit Behinderung stehen.
Christian Kalinke träumt von einer Rückbesinnung auf das Wesen des Fußballs. In einer utopischen Beschreibung der Zukunft listet er auf, welche ökologischen, ökonomischen und sozialen Fortschritte Fußball in der Gesellschaft vorantreiben könnte.
Die Faninitiative "Alle zusammen – voran 03!" träumt von einem perfekten Fußball-Tag für schwerbehinderte Menschen. Sie zeigen dabei die zahlreichen Barrieren auf, die viele Menschen am Stadionbesuch und der gleichberechtigten Teilhabe am Stadionerlebnis hindern.
In Florian Schneiders Fußball-Utopie wird allen Zuschauerinnen und Zuschauern, unabhängig von deren Beeinträchtigung, ein umfassendes Stadionerlebnis ermöglicht.
Sebastian und Patrick Brune wollen die horrenden Summen des kommerzialisierten Fußballs umleiten. In ihrer Fußball-Utopie beschreiben sie, wie soziale und ökologische Projekte aus der Region von den Transferausgeben der Profi-Clubs profitieren.
Akademiemitglied Doris Fitschen wirft einen Blick zurück auf ihre Erfolge als Nationalspielerin, die Entwicklung des Frauenfußballs und ihre fußballerischen Anfänge auf dem elterlichen Bauernhof.
Der Verein Gesellschaftsspiele Berlin e.V. entwirft mit den Fußballspielerinnen Greta Budde und Petra Landers die Fußball-Utopie eines alternativen Fußballverbands, dessen Mitglieder genossenschaftlich organisiert sind.
Ein Feld ohne Ecken und Kanten entwirft Mia Norwegen in ihrer Fußball-Utopie. Auf einem runden Platz soll das Spiel schneller und die Atmosphäre darum herum intensiver werden.
Die Nutzung des Stadions wird in Markus Zweckers Fußball-Utopie ausgeweitet. Angelehnt an die antike Arena sollen dort auch Bildungsprojekte umgesetzt und demokratische Diskurse geführt werden.
In Gerald Wanges Fußball-Utopie wird Herr Schneider befragt, der - obwohl Fußballromantiker geblieben - von der Nettospielzeit, einem kleineren Spielfeld und einem schnelleren Spiel ohne Abseitsregel träumt.
In Arnd Zeiglers Utopie geht es im Fußball um mehr als Ergebnisse oder den Tabellenplatz. Denn wer ihn als Gemeinschaft der beteiligten Menschen versteht und darin empathisch agiert, wird mit mehr Freude am Spiel belohnt.