Kurt Landauer – Maria Baumann
Briefwechsel Oktober 1944 bis August 1948 in der Reihe "Jahrhundertbriefe"
Kurt Landauer (1884 - 1961) führte den FC Bayern München als Präsident 1932 zur ersten Deutschen Meisterschaft. Nach der "Machtübergabe" an die Nationalsozialisten 1933, war Landauer wegen seiner jüdischen Herkunft gezwungen, als Präsident zurückzutreten und in die Schweiz zu flüchten.
Das Jüdische Museum München hat nun den schriftlichen Nachlass von Landauer und seiner Frau Maria erworben. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Jahrhundertbriefe" lesen Maja Beckmann und Stefan Merki in den Kammerspielen München aus der Briefesammlung. Moderation: Dr. Rachel Salamander.
Die Eintrittskarte der Lesung gilt zudem als Freikarte für die aktuelle Wechselaustellung Never Walk Alone. Jüdische Identitäten im Sport im Jüdischen Museum München. (bis 07. Januar 2018)
Das könnte Sie auch interessieren
Sonnys Geschichte
Von Ausgrenzung und Eintracht (2023/2024)Einig. Furchtlos. Treu.
Der kicker im Nationalsozialismus – eine Aufarbeitung (2021/2022)Fußball unterm gelben Stern
Die Liga im Ghetto Theresienstadt 1943-44 (2017/2018)Fußball in der nationalsozialistischen Gesellschaft
Zwischen Anpassung, Ausgrenzung und Verfolgung (2017/2018)Seitenleiste
Veranstaltungen bundesweit
Aufgestellt und ausgegrenzt
Jüdisches Sportleben in Augsburg und Schwabenin Augsburg
Zwischen Erfolg und Verfolgung
Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danachin München
Die Erfindung der Schuhe
Sportkomödie im Staatstheater NürnbergTheater in Nürnberg
Mehr als ein Spiel: Fußball als gelebte Demokratie
Ein Gespräch über Werte, Teilhabe, Integration und die politische Dimension des FußballsTalk in Wien