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Mehr als ein Spiel: Fußball als gelebte Demokratie

Ein Gespräch über Werte, Teilhabe, Integration und die politische Dimension des Fußballs

Fußball ist weit mehr als ein Spiel. Er schafft Identität, weckt Emotionen und bringt Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen. Damit ist Fußball immer auch gesellschaftspolitisch relevant.
Während das Vertrauen vieler Menschen in demokratische Institutionen sinkt, steht auch der Fußball vor großen Herausforderungen: Rassismus, Sexismus, Gewalt, Kommerzialisierung und politische Einflussnahme gehören ebenso zur Realität wie beeindruckende Beispiele für Integration, Zivilcourage und gesellschaftliches Engagement.

Wie kann Fußball demokratische Werte vermitteln? Wo liegen seine Chancen und Grenzen? Welche Verantwortung tragen Vereine, Verbände, Politik und Zivilgesellschaft?
Über diese Fragen diskutieren wir mit Expert:innen aus Wissenschaft und der Praxis.

Während das Vertrauen vieler Menschen in demokratische Institutionen sinkt, steht auch der Fußball vor großen Herausforderungen: Rassismus, Sexismus, Gewalt, Kommerzialisierung und politische Einflussnahme gehören ebenso zur Realität wie beeindruckende Beispiele für Integration, Zivilcourage und gesellschaftliches Engagement.
Wie kann Fußball demokratische Werte vermitteln? Wo liegen seine Chancen und Grenzen? Welche Verantwortung tragen Vereine, Verbände, Politik und Zivilgesellschaft?

Vortragende/Diskutant:innen:

Mario Kubista, Mitautor der Publikation "Von der Praterbahn zum Ernst-Happel-Stadion". Seit 1989 Mitglied im „Deutschen Sportclub für Fußballstatistiken“ (DSFS) und seit 2026 Obmann des Vereines „Wiener Fußball Geschichten“ (WFG).

Lina Helms, Projektleiterin und Trainerin bei Kicken ohne Grenzen, verantwortlich für alle Youth-Leader-Aktivitäten. Lina studierte "Leading Transformation for Impact Organizations" an der FH OÖ.

Hossna Hosseini, Studium der Wirtschaftsinformatik an der WU Wien, Youth Leaderin bei Breaking Grounds; organisiert Workshops an Wiener Mittelschulen zur Förderung sozioemotionaler Kompetenzen, verantwortlich für die Umsetzung und Weiterentwicklung des Kinderschutzes im Sport.

Nikola Staritz,  Projektreferentin bei fairplay und zuständig für den Bereich Antidiskriminierung.

Rudolf Müllner, Sportwissenschafter und Historiker, a.o.Univ. Prof. am Zentrum für Sport- und Bewegungswissenschaft der Universität Wien. Leitete dort 30 Jahre lang den Arbeitsbereich Sozial- und Zeitgeschichte des Sports. Gründer des Netzwerkes Sport History / Sport Studies Austria. Zahlreiche Publikationen u.a. zur Geschichte von Austria Wien und zum Wiener Fußball im Nationalsozialismus.

Moderation: Elisabeth Auer, Journalistin und Schiedsrichterin

Die Diskussionsrunde findet im Rahmen der Demokratiewoche 2026 im Museumsquartier Wien, Raum D, statt.

24.10.2026
18 Uhr
Wien
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