Annäherung, Fluchten und Polit-Skandale
Eintracht Frankfurt, die DDR und das runde Leder im Kalten Krieg
Während es für einige westdeutsche Bundesligisten in den 1970er und 1980er Jahren möglich war, in die DDR zu reisen, um in Freundschaftsspielen deutsch-deutsche Beziehungen zu pflegen, blieb Eintracht Frankfurt diese Chance verwehrt. Der Grund: DDR-Spieler wie -Trainer fanden nach ihrer Flucht in den Westen bei der Frankfurter Eintracht immer wieder eine neue Heimat – eine nicht tolierbare Entwicklung aus Sicht der DDR-Führung.
Der Vortrag von Historiker Dr. René Wiese und die daran anschließende Diskussion mit dem ehemaligen Eintracht-Fußballer und DDR-Flüchtling Norbert Nachtweih gibt Einblick in die Zeit des Kalten Krieges, als Fußball mitten ins politische Spannungsverhältnis beider Blöcke geriet.
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