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Nach Shitstorm: Focus entschuldigt sich für Jones-Überschrift

Das Onlineportal räumt Fehler beim Artikel zur Bundestrainerin ein.

"DFB sollte Kapitel Jones beenden - aber nicht, weil sie schwarz und lesbisch ist". So titelte Focus Online am vergangenen Sonntag über einen Artikel zur Personaldiskussion der Bundestrainerin. Erst am Dienstag folgte ein Shitstorm in den sozialen Netzwerken, ausgelöst durch einen Tweet von Micky Beisenherz.

Das Onlineportal änderte die Überschrift zu "Um Steffi Jones tobt eine unsägliche und rassistische Diskussion". Außerdem stellte die Redaktion dem Artikel ein Statement vor, indem es sich für die Missverständnisse entschuldigt.

 

Anmerkung der Redaktion im Wortlaut:

In einer früheren Version des Textes lautete die Überschrift "Der DFB sollte das Kapitel Jones beenden – aber nicht, weil sie schwarz und lesbisch ist".

Diese Formulierung hat Leser empört, weil sie suggeriert, dass FOCUS Online einen Zusammenhang herstellt zwischen Steffi Jones‘ Hautfarbe und sexueller Orientierung und ihrer Arbeit als DFB-Trainerin.

Wir verstehen die Empörung und entschuldigen uns für die unglückliche und zu provokante Formulierung. Sie war konkret an die Personen gerichtet, die eine solch abstruse Haltung an den Tag legen, leider gibt es solche Meinungen, auch unter unseren Usern.

Der Text greift dumme Vorurteile gegen Steffi Jones auf und distanziert sich ausdrücklich von einer solchen Haltung. Wir wollten Kommentare dieser Art nicht im Raum stehen lassen.

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