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Menschenrechte

Der seltsame Fall des Roman Zozulya

Dem ukrainischen Fußballspieler haftet das Image eines Neonazis an. Doch es bestehen Zweifel.

In Westeuropa hält sich das Klischee vom ukrainischen Faschisten hartnäckig. Auch bei Fußballspielern. Ein Lied davon singen kann Roman Zozulya, der bei Rayo Vallecano anheuern sollte. Doch Fans des spanischen Vereins protestierten erfolgreich gegen die Verpflichtung. Zozulya sei ein Neonazi, so der Vorwurf der Bukaneros, den linksgerichteten Ultras von Rayo Vallecano.

Auch Bayern-Fans machten bei diesem Protest mit. "Throw Nazis Out Of Football", stand auf einem Transparent, den die Münchener Schickeria während des Spiels gegen Wolfsburg hochhielten. Doch durch Unkenntnis Osteuropas, Spekulationen und mangelnde Recherche wurde Zozulya dieses Image von der westlichen Sportpresse gegeben - und eine Spielerkarriere womöglich leichtfertig stark beeinträchtigt worden. Wie es dazu kam steht im Artikel von Thomas Dudek bei ZEIT Online.

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