Zwischen Erfolg und Verfolgung
Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach
Erst als Stars gefeiert wurden viele jüdische Sportlerinnen und Sportler ab 1933 Ziel der nationalsozialistischen Verfolgung. Einige konnten rechtzeitig flüchten, andere wurden in den Konzentrationslagern getötet. Bis heute fehlen ihre Namen und Leistungen in zahlreichen Chroniken des deutschen Sports. Sie "in die Geschichte zurück zu schreiben" ist das Ziel der Open-Air-Ausstellung des Zentrum Deutscher Sportgeschichte und der Universitäten Potsdam und Hannover, die seit der Maccabiade 2015 in Berlin durch Deutschland tourt. Dabei steht sie ganz bewusst frei zugänglich an öffentlich Plätzen.
In Münster gastiert die Ausstellung auf Einladung der Stadt und einem breiten Bündnis aus Sport, Religion und Gesellschaft. Es gibt ein umfangreiches Rahmenprogramm, mit dabei ist auch Akademie-Mitglied Prof. Dr. Lorenz Peiffer.
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