Juller
Vor einhundert Jahren war der Fußball noch eine Randsportart. Eine erfolgreiche Karriere reichte nicht aus, um für den Rest seines Lebens ausgesorgt zu haben. Aber Berühmtheiten waren erfolgreiche Fußballer auch zu dieser Zeit schon. Einer der Helden der frühen Fußballjahre in Deutschland war der Karlsruher Vollblutstürmer Julius Hirsch, genannt „Juller“.
Populär für seine gebückte Laufhaltung und gefürchtet für seine beidfüßige Schussstärke wurde er zweimal Deutscher Meister, war mehrfacher Nationalspieler und nahm 1912 an den Olympischen Spielen teil. Seine großen sportlichen Erfolge konnten dennoch nicht verhindern, dass auch er unter der nationalsozialistischen Herrschaft wegen seiner jüdischen Herkunft aus dem gesellschaftlichen Leben ausgegrenzt, verfolgt und ermordet wurde.
Das Theaterstück geht mit Unterstützung der DFB-Kulturstiftung wieder auf Tournee:
04.05.2018: Theater Junge Generation Dresden
08./09..05.2018: Staatstheater Karlsruhe
15./16.05.2018: Scharoun Theater Wolfsburg
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