„Das Spiel der starken Männer“ – Wie die Fußball-WM den Nationalismus stärkt
Ronny Blaschke im Gespräch mit Oke Göttlich
Im Sommer 2026 findet die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada statt. Zeitgleich, am 4. Juli 2026, feiern die USA den 250. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit. Schon länger nutzt Donald Trump den Sport für seine America-First-Politik: im Kampfsport, American Football oder Golf. Und nun geht er mit FIFA-Präsident Infantino eine Allianz ein.
Damit verstärkt er eine globale Entwicklung, denn seit Jahren nutzen Staatschefs den Fußball für Nationalismus. Der serbische Präsident Vučić setzt bei Demonstrationen auf die Unterstützung von Hooligans. Der türkische Präsident Erdoğan lässt Stadien in Regionen errichten, in denen seine Partei beliebt ist. Und Saudi-Arabien treibt mit der Austragung der WM 2034 die Transformation voran. Wie der Fußball Nationalismen verstärkt – und was man dieser Entwicklung entgegen setzen kann.
Veranstalter: FC St. Pauli Museum
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