Keine Besserung in Sicht: Antisemitismus auf deutschen Fußballplätzen
Große Empörung gab es, als Fans von Lazio Rom vor einigen Wochen Anne Frank-Fotomontagen in menschenverachtender Art nutzten, um rivalisierende Vereine herabzusetzen. Nachahmer gab es zuletzt auch in Deutschland, und dass Antisemitismus und Rechtsradikalismus auch hierzulande beim Fußball ein Problem sind, weiß man längst. Oft wird dem allerdings nur halbherzig entgegen getreten, bei vielen Vereinen und Verbänden ist Luft nach oben. Ob Besserung zu erwarten ist? Die dünnhäutige Reaktion von Hermann Winkler, Präsident des sächsischen Fußballverbandes, macht wenig Hoffnung. Kritische Nachfragen ließ er im Interview mit dem Deutschlandfunk nicht zu.
In Jennifer Stanges Beitrag kommt unter anderem Akademie-Mitglied Christoph Ruf zu Wort.
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