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Uli Heinze

Politische Bildungsarbeit im Sport

Vertreter
Kurzbiographie

Ich wurde 1986 in Leipzig geboren und bin hier hängen geblieben. Meine Sportaffinität kommt wohl von meiner Oma: Mit ihr habe ich in meiner Jugend oft Fußball und Wintersport geschaut.
2008 kam ich zum Roten Stern Leipzig (RSL), weil daran als junger Mensch in Leipzig-Connewitz kein Vorbeikommen war. Diese frühen Jahre haben mich (politisch) geprägt - bspw. habe ich den Überfall von 50 Neonazis auf uns RSL-Anhänger*innen und -Spieler in Brandis live miterlebt. Irgendwann habe ich selbst angefangen, mich aktiv in den Verein einzubringen: Ich habe 10 Jahre lang ein Bambiniteam gecoacht, mehrere Jahre die Mitgliederverwaltung übernommen, bin in zwei AGs aktiv (gewesen), die sich mit Feminismus und Antidiskriminierung im und um den RSL beschäftigen und habe jahrelang alle größeren Events des Vereins mit geplant und durchgeführt. Heute bin ich aktives Mitglied der RSL-Kegelsektion und halte mich sonst eher im Hintergrund.
2019 stieß ich zur Initiative für mehr gesellschaftliche Verantwortung im Breitensport-Fußball (IVF Leipzig), und arbeite dort seither hauptamtlich in der Projektkoordination. Zwischendurch war ich 2 Jahre im Ehrenamt. Die IVF ist für mich ein wichtiger Bezugspunkt für meine berufliche und persönliche Weiterentwicklung in Bezug auf Antidiskriminierung.

Auszeichnungen

Mit der IVF Leipzig:

Sächsischer Förderpreis für Demokratie 2020

Bildungspreis "Lernanstoß" der Deutschen Akademie für Fußballkultur 2021

Demokratiepreis des Bündnis für Demokratie und Toleranz 2021

Julius-Hirsch-Preis des DFB 2024

Wir für morgen"-Preis der Union Investment 2024

Phineo-Wirkt-Siegel 11/2025

Aktivitäten für die Akademie

Jury Deutscher Fußball-Kulturpreis

Fanpreis des Jahres 2026

Uli Heinze
Fußballfan / Vereinsmitglied

Vereinsmitglied bei Roter Stern Leipzig ’99 e.V., kein Fußballfan

Fußball ist ...

... Ambivalenz pur: Er bietet Möglichkeiten für Gemeinschaft und Weiterentwicklung, kann aber auch Diskriminierung verstärken und in alten Traditionen steckenbleiben. Im Fußball zu arbeiten ist Motivation und Frustration in einem - ich versuche vor allem Ersterem mehr Raum zu geben.

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