Zwischen Ausgrenzung und Nicht-Sichtbarkeit
Roma und Sinti im Sport
Sinti*zze und Rom*nja sind im Sport kaum sichtbar, was nicht bedeutet, dass sie nicht vertreten sind. Die Erfahrungen weniger, bekannter Sinti*zze- und Rom*nja-Sportler*innen haben gezeigt, dass offen gelebte Identität Hand in Hand mit Diskriminierung und Ressentiments gehen kann, das Verbergen der Herkunft hingegen vor Anfeindungen schützt.
Vor dem Hintergrund der Ausstellung "Längst vergessene Held*innen - Sinti*zze und Rom*nja-Sportler*innen" widmen sich Michelle Berger (Leiterin der Antidiskriminierungsberatung beim Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Bayern e.V.), Roberto Hilbert (ehem. Nationalspieler, U19-Trainer SpVgg Greuther Fürth), Jürgen Pfau (Vizepräsident des Bayerischen Fußball-Verbands) und Oswald Marschall (ehem. Boxer, Zentralrat der Deutschen Sinti und Roma) diesem Thema. Sie sprechen über die positive Rolle von Vorbildern für die Identitätsfindung und die Frage, was Sportverbände und -vereine zur Unterstützung beitragen können. Akademiemitglied und Gewinner des Fußballbuchs des Jahres 2024 Ronny Blaschke moderiert den Abend.
Eine Veranstaltung der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur in Kooperation mit dem Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Bayern e.V. und dem Kulturbüro Muggenhof.