„Das Spiel der starken Männer“ – Wie die Fußball-WM den Nationalismus stärkt
Gesprächstour mit Ronny Blaschke, Journalist und Autor
Wie der Fußball Nationalismen verstärkt - und was man dieser Entwicklung entgegen setzen kann.
Im Sommer 2026 findet die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada statt. Zeitgleich, am 4. Juli 2026, feiern die USA den 250. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit. Schon länger nutzt Donald Trump den Sport für seine America-First-Politik: im Kampfsport, American Football oder Golf. Und nun geht er mit FIFA-Präsident Gianni Infantino eine Allianz ein.
Damit verstärkt er eine globale Entwicklung, denn seit Jahren nutzen Staatschefs den Fußball für Nationalismus. Der serbische Präsident Vučić setzt bei Demonstrationen auf die Unterstützung von Hooligans. Der türkische Präsident Erdoğan lässt Stadien in Regionen errichten, in denen seine Partei beliebt ist. Und Saudi-Arabien treibt mit der Austragung der WM 2034 die Transformation voran.
Wir schalten in der Diskussion live in die Elfenbeinküste zu Thomas Claes, unserem Kollegen vor Ort in Abidjan!
Mit dabei: Ronny Blaschke (Journalist), Julian Barlen (MdL) sowie Marij Duhra und Heiko Schernau (Vorstand IFC Rostock).
Anschließend gibt es ein Public Viewing vom Spiel Deutschland gegen die Elfenbeinküste!
Veranstaltungsort:
Peter-Weiss-Haus
Doberaner Straße 21
18057 Rostock
Zur Anmeldung (bis 18.6. möglich).