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Thementage „Fußball und Antisemitismus“ in Freiburg

Breites Programm setzt sich mit der Präsenz des Ressentiments in der Fußballkultur auseinander

Das Referat gegen Antisemitismus der Universität Freiburg und das lokale Fanprojekt veranstalten in Kooperation erstmalig eine Veranstaltungsreihe gegen Antisemitismus in der Fußballkultur. Herzstück der Thementage ist die noch bis zum 17. November zu sehende Ausstellung „Kicker, Kämpfer, Legenden – Juden im Deutschen Fußball“. Sie kann in der örtlichen Volkshochschule besichtigt werden.
Die Veranstalter wollen mit den Thementagen auch auf die steigende Entäußerung antisemitischer Ressentiments auf den deutschen Tribünen in den letzten Jahren hinweisen. Elisabeth Burkard, stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Freiburg, stellte im Gespräch mit dem Stadtmagazin „fudder“ eine Verbindung zwischen der Entwicklung in den Stadien und in der Gesamtgesellschaft her: "Wir müssen uns bewusst machen, dass der Sport immer auch ein Spiegelbild der Gesellschaft ist."

Neben der Ausstellung gibt es noch bis zum 24. November ein umfangreiches Programm das u.a. eine Fahrt in die KZ-Gedenkstätte Strutthoff und einen Vortrag des Journalisten Alex Feuerherdt unter dem Titel „Kick it out! - Zur Genese und Gegenwart des Antisemitismus im Fußball“ umfasst.

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