Homophobie im Fußball: Was Trondheim den Bayern voraus hat
Die letzten Liga- und Pokalspiele des Kalenderjahrs sind absolviert, die Winterpause steht mal wieder an. Das ist oft die Zeit, in der Vereine in wärmere Regionen fliegen, um dem Wetter zu trotzen und bessere Trainingsbedingungen vorzufinden. So weit so verständlich. Doch sollten nicht auch Werte wie Menschenrechte bei der Auswahl in Betracht gezogen werden?
Der norwegische Klub Rosenborg Trondheim hat seinen geplanten Aufenthalt in Dubai nun kurzfristig abgesagt. Zu groß war die Empörung in der Öffentlichkeit, dass man in ein Land fahre, in dem Homosexuelle kriminalisiert werden. Das hat das "Mannschaft Magazin" zum Anlass genommen, um bei den deutschen Vereinen nach den Reisezielen nachzufragen. So wird der FC Bayern München auch in diesem Jahr wieder nach Katar fliegen. Antworten anderer Vereine lassen den Schluss zu, dass das Problembewusstsein beim Thema Homophobie noch sehr ausbaufähig ist.
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