Fußballmuseum der FIFA ein Millionengrab
Das FIFA-Museum will "der Erfolgsgeschichte des internationalen Fußballs eine würdige Stätte" geben, hieß es zu Beginn des Projekts. Und seit der Eröffnung im Frühjahr des vergangenen Jahres bietet es tatsächlich etliche Objekte, die das Fußballer-Herz höher schlagen lassen. Zum Beispiel die Gelbe Karte, die Paul Gascoigne im WM-Halbfinale 1990 zu Tränen rührte, weil sie seine Sperre für das Finale bedeutet hätte.
Doch das ist nur die eine Seite. Das von Glas und dunklen Keramikkacheln ummantelte Gebäude strahle nach außen eine große Kälte aus, findet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Zudem belasten die Gebäudekosten den Weltverband: 140 Millionen flossen in den Umbau des 3000 Quadratmetern großen Museums, zusätzlich bleiben die Zuschauerzahlen deutlich hinter den Erwartungen zurück. Eine weitere Baustelle also für Präsident Gianni Infantino.
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