Fußball als Friedensbeitrag?
Die Idee klingt utopisch, ist aber ernst gemeint: Südkoreas neuer Präsident Moon Jae-in möchte die WM 2030 zusammen mit China, Japan und Nordkorea austragen. Er sieht darin eine Chance, die Beziehungen zum Nachbarstaat zu verbessern. Nord- und Südkorea befinden sich seit dem Korea-Krieg 1950 offiziell noch immer im Krieg, ein Friedensvertrag wurde nie geschlossen.
Barbara Klimke greift bei sueddeutsche.de auf ein friedensstiftendes Beispiel vom Tischtennis aus dem Jahr 1971 zurück und kommentiert: "Eine WM in Nord- und Südkorea klingt utopisch. Aber wenn in beiden Ländern Leute die Köpfe über den WM-Spielplan senken, wäre ein bisschen Ruhe gewonnen. Wenigstens in diesem Teil der Welt."
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