Drei-Punkte-Regel auf dem Prüfstand
Eine Studie der Universität Münster belegt, dass die Einführung der Drei-Punkte-Regel 1995/96 kaum Effekt auf die Anzahl der Unentschieden genommen hat.Bei Untersuchungen analysierten Wissenschaftler Ergebnisse aus 118.114 Erstligapartien und stellten dabei fest, dass Fußballspiele nach wie vor deutlich häufiger mit einem Unentschieden enden, als es statistisch zu erwarten ist. Dennoch war der Anteil der Unentschieden in Zeiten der 2-Punkte-Regel (29,7%) höher als in Zeiten der 3-Punkte-Regel (17,6%). Die Wissenschaftler begründen ihre Ergebnisse damit, dass Fußballteams eher eine Niederlage vermeiden wollen und somit kompakt hinten verteidigen, als auf einen riskanten Sieg zu spielen.
Die vollständige Studie sowie mehr Informationen darüber finden sie auf der Homepage des Informationsdienst Wissenschaft.
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