BSG Chemie: Sozialarbeiter unter Verdacht
Weil unbekannte Täter im Leipziger Raum gezielt Personen aus dem politisch rechten Spektrum attackiert haben, ließ die sächsische Justiz Fans, aber auch Spieler von BSG Chemie Leipzig beobachten. Die Staatsanwaltschaft ermittelte wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung.
Einer der Hauptverdächtigen: Ein Fansozialarbeiter der "Outlaws", weil er "Transportmittel für Fahrten zu Auswärtsspielen bereitstellt, weil er an Treffen von Fans teilnimmt und Räume bereitstellt", so Outlaws-Regionalgeschäftsführer Steffen Kröne. Das gehe aus den Akten hervor, sagt Kröne, der damit die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Fanprojekten, Fußballvereinen und Polizei gefährdet sieht.
Insgesamt wurden über 800 Namen, Adressen und Telefonnummern und über 120.000 Verbindungsdaten erhoben. Am Ende stand fest: Die Verdächtigungen gegen alle Beschuldigten hatten sich als haltlos erwiesen. Zum Artikel im Deutschlandfunk.
Wiw schwer es linke Fans in Leipzig haben, zeigt auch die Situation von Roter Stern Leipzig. Zum Artikel aus der letzten Woche geht es hier.
Seitenleiste
Veranstaltungen bundesweit
Aufgestellt und ausgegrenzt
Jüdisches Sportleben in Augsburg und Schwabenin Augsburg
Die Erfindung der Schuhe
Sportkomödie im Staatstheater NürnbergTheater in Nürnberg
Fußball in Zeiten des Krieges
Sergej Barbarez trifft Reporterlegende Uli KloseLesung, Talk in Dortmund
Calcio d'oro
Lesung und Gespräch | Carsten Fuß mit Guido BuchwaldLesung, Talk, Vortrag in Balingen