Bayerischer Fußballverband bekommt erneut Recht im Videostreit
Im Streit um die Videoberichterstattung zwischen dem Bayerischen Fußballverband und der Mittelbayerischen Zeitung hat das Landgericht München I die Klage der Zeitung und weiterer Verlage abgewiesen. Damit blieben die Richter ihrer Linie treu und bestätigten erwartungsgemäß das Urteil vom Juni 2015, indem sie die Position des BFV stärkten. In der Diskussionsrunde am 2. Mai 2016, veranstaltet von der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur, hatten beide Parteien ihre Positionen bekräftigt und ausgetauscht.
BFV-Präsident Dr. Rainer Koch erklärt nach dem Urteil des Landesgerichts, dass der BFV damit grundsätzlich "im Auftrag und Interesse" der Vereine handle, die sich in einer Abstimmung selbst für eine gemeinsame Wahrnehmung und Verwertung der Videorechte im Zusammenwirken mit dem BFV ausgesprochen haben.
Die Mittelbayerische Zeitung hat in ihrem Artikel angekündigt, gegen das Urteil in Berufung zu gehen. Das Auseinandersetzung geht also vor dem Oberlandesgericht in die nächste Runde. Die komplette Meldung des Bayerischen Fußballverbandes lesen Sie hier.
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