„Wird der Fußball immer antisemitischer?“
Egal ob antisemitische Gesänge beim Champions League Spiel zwischen Legia Warschau und Borussia Dortmund, immer wieder erklingende „Jude, Jude“-Rufe oder das Zeigen einer Zaunfahne mit der Aufschrift „ZCKN.ZGNR. & JDN.“ (beim Spiel Babelsberg 03 gegen Energie Cottbus im April 2015), Antisemitismus ist in den deutschen und europäischen Stadien ein virulentes Problem. Ob sich in den letzten Jahren eine quantitative und qualitative Zunahme solcher Entäußerungen von Ressentiments feststellen lässt, war die zentrale Frage eines Interviews, das vice.sports mit dem israelischen Historiker Moshe Zimmermann führte.
Moshe Zimmermann ist seit 1986 Direktor des ‚Richard-Kloebner-Center for German History' an der Hebräischen Universität von Jerusalem. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte des Antisemitismus und des Sports.
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