Nürnberger Menschenrechtspreis an Amirul Haque Amin
Für seinen Kampf um internationale Aufmerksamkeit für die katatrophalen Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie erhält Amirul Haque Amin den Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreis 2015. Der Gewerkschafter aus Bangladesch wird immer wieder von der heimischen Wirtschaft angefeindet und bedroht. So läuft gegen ihn seit einem Auftritt in den USA eine Klage wegen Volksverhetzung. Nordbayern.de berichtet.
Das Problem der Ausbeutung in Textilfabriken macht auch vor dem Fußball nicht Halt. "Adidas" lässt WM-Shirts für einen Lohn am Existenzminimum in Fabriken in Südchina produzieren. Während die ArbeiterInnen ihre Familien kaum ernähren können, machen "Adidas", der "DFB" und der deutsche Staat dabei große Profite, wie quer in einem Beitrag des Bayerischen Rundfunks zeigt.
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