Spruchsammlung

Die Sammlung von Fußballsprüchen bildet die Grundlage für die Auswahl des Fußballspruch des Jahres 2020, weshalb hier nur solche veröffentlicht werden, die seit August 2019 bis Ende Juli 2020 gefallen sind. Eine weitere Bedingung für den Preis ist die Äußerung in deutscher Sprache (im Original).

Hier können Sie selbst Sprüche einreichen und damit für den Deutschen Fußball-Kulturpreis vorschlagen. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlosen wir zwei Jahresabos des kicker-sportmagazins.

»Wir kommen wieder auf den Boden des Fußballs und müssen uns wieder mehr den Zuschauern, den richtigen Fans zuwenden.«
Christoph Schickhardt
mit Blick auf die Corona-Krise
»Wir Schiris feiern ja selten, wird sind ja froh, wenn keine Sau über uns spricht, aber heute werde ich es wohl krachen lassen.«
Deniz Aytekin
nachdem der Schiedsrichter M'gladbach-Profi Jonas Hofmann bei der "Bundesliga Home Challenge" in FIFA 20 geschlagen hatte
»Ich wollte eigentlich nach dem 2:1 mein Trikot ausziehen, aber ich habe dann doch ein bisschen Respekt gehabt.«
Deniz Aytekin
nachdem der Schiedsrichter M'gladbach-Profi Jonas Hofmann bei der "Bundesliga Home Challenge" in FIFA 20 geschlagen hatte
»Wenn ich das nächste Mal in Gladbach pfeife, dann muss der Jonas wohl vor der Kurve niederknien.«
Deniz Aytekin
nachdem der Schiedsrichter den Spieler von Borussia Mönchengladbach bei der "Bundesliga Home Challenge" in FIFA 20 geschlagen hatte
»Wenn irgendein Verband der vierten oder fünften Liga auf die Idee 'Geisterspiele' kommt, entmündige ich die. Die erkläre ich für schwachsinnig.«
Hajo Sommers (Präsident von RW Oberhausen)
»Ich glaube überhaupt nicht daran, dass wir in irgendeiner absehbaren Zeit wieder Fußballstadien voll machen. Das ist überflüssig.«
Christian Drosten
der Virologe über die Aussichten zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Bundesliga
»Wir Finnen haben über 80 Jahre darauf gewartet, an einer Endrunde eines großen Fußballturniers teilzunehmen. Da kommt es auf ein paar Monate nicht an.«
Lukáš Hrádecký
zur Verschiebung der Europameisterschaft ins Jahr 2021
»Es geht am Ende des Tages im Profi-Fußball auch um Finanzen und in Deutschland steht eine hohe Auszahlung der TV-Broadcaster noch aus.«
Karl-Heinz Rummenigge
warum es sinnvoll sei, den 26. Spieltag der 1. und 2. Bundesliga noch stattfinden zu lassen
»Solange nicht zweifelsfrei und wissenschaftlich fundiert bewiesen ist, dass das Coronavirus auch über Geldscheine übertragen wird, bleibt DFL-Boss Christian Seifert gelassen.«
Günter Klein (Münchner Merkur)
Platz 11  Fußballspruch des Jahres 2020 
»Das hat mit Fußball nichts zu tun... Ohne Fans ist es nicht mal die Hälfte Wert.«
Deniz Aytekin
nachdem er das erste "Geisterspiel" der Bundesliga gepfiffen hatte
»Für mich ist der Begriff Idiot, wie aktive Fans jetzt vielfach genannt wurden, in der gleichen Kategorie angesiedelt wie der Hurensohn.«
Dirk Zingler (Präsident von Union Berlin)
»Tor.«
Karim Bellarabi
auf die Frage eines Field-Reporters, was er gedacht habe, als der Ball im Tor war
»Dann kommt halt kein Fernsehen.«
Tobias Jänicke (1. FC Saarbrücken)
verzichtet lieber auf die Live-Übertragung des Pokalhabfinals als den Heimvorteil im Mini-Stadion herzugeben.
»Ich muss doch den Mehrwert steigern!«
Thomas Kraft
nachdem Jürgen Klinsmann dem Hertha-Keeper denselbigen in internen Dokumenten abgesprochen hatte (nach einer Parade im Training geäußert)
»Die Spieler gehen auch am Samstag raus, wenn kein Karneval ist.«
Daniel Griese
der Trainer des Kreisliga B-Klubs BV Rentfort III hält nichts von karnevalsbedingten Spielabsagen
»Wenn er auch nur einen Millimeter nachlässt, bin ich hinter ihm und beiß ihm in die Wadln. Wenn ich ihn erwisch'.«
Thomas Müller
über seinen pfeilschnellen Mitspieler Alphonso Davies
»Wenn der Trainer schon keinen Bart hat, müssen wir wenigstens ein bisschen seniorenhaft spielen, dass die Jungs erwachsen rüberkommen.«
Julian Nagelsmann
nach der starken Leipziger Leistung im Champions-League-Achtelfinal-Hinspiel in Tottenham
»Man muss sich als Profi im Griff haben. Ich schmeiße mich auch nicht auf den Boden und trample, wenn mir der Kaffee nicht schmeckt.«
Ex-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer
Diskussion um umstrittene Regeländerung
»Ich habe am Tag fünf Latte Macchiato getrunken, am Nachmittag gab es immer einen Döner oder eine Pizza.«
Florian Niederlechner
bereitete sich vermutlich anders als die meisten seiner Kollegen auf die Bundesliga-Karriere vor
»Zum Zuschauen für mich als alten Mann macht das keinen Spaß.«
Jörg Schmadtke
zu den zahlreichen Video-Reviews beim Sieg der Wolfsburger in Hoffenheim

Der Fußballspruch des Jahres ist mit 5.000 Euro dotiert, die einem gemeinnützigen Zweck zu Gute kommen. Zudem erhält der Sieger oder die Siegerin die begehrte Preisfigur MAX.

Präsentiert wird der Fußballspruch des Jahres von Volkswagen. Unter dem Motto „we drive football“ engagiert sich der Automobilhersteller nicht nur beim Deutschen Fußball-Bund (DFB), sondern für den Fußball in seiner gesamten Breite: für Vereine an seinen Produktionsstandorten ebenso wie für den Fußballnachwuchs und kulturelle Projekte im Fußball.