Spruchsammlung

Die Sammlung von Fußballsprüchen bildet die Grundlage für die Auswahl des Fußballspruch des Jahres 2018, weshalb hier nur solche veröffentlicht werden, die seit August 2017 bis Ende Juli 2018 gefallen sind. Eine weitere Bedingung für den Preis ist die Äußerung in deutscher Sprache (im Original).

Hier können Sie selbst Sprüche einreichen und damit für den Deutschen Fußball-Kulturpreis 2018 vorschlagen. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlosen wir zwei Jahresabos des kicker-sportmagazins.

Spruch einreichen
»Karl-Heinz Rummenigge war ein erstklassiger Stürmer.«
Andreas Rettig
zur Kritik von Bayern Münchens Vorstandsvorsitzenden am mit Mehrheit angenommenen Antrag des FC St. Pauli zur Beibehaltung der 50+1-Regel bei der DFL-Mitgliederversammlung.
»Druck hat man im Fußball doch immer. Es sei denn, man ist Spieler bei Bayern München, und es ist der letzte Spieltag.«
Benjamin Uphoff / KSC
»Noch vor einem Jahr hätte ich gesagt: Hamburg hat drei Perlen - die Elbphilharmonie, unser neues Hotel und den HSV. Jetzt hat es leider nur zwei Perlen.«
Klaus-Michael Kühne
»Wer die eigene Mannschaft auspfeift, kann sich verpfeifen.«
Fans von Union Berlin
Spruchband beim Spiel Heimspiel gegen Jahn Regensburg
»Allenfalls kann sich der FC Bayern so ein Hotel leisten, Mainz 05 kommt hier nicht rein.«
Klaus-Michael Kühne
zur Eröffnung seines Luxushotels in Hamburg
»Die Leiche hat an den Sarg geklopft.«
Leonardo Bitencourt
nach dem Derbysieg des 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen und dem damit verbundenen Sprung auf Rang 17.
»Beten macht keinen Sinn. Der liebe Gott ist ja für alle da.«
Heribert Bruchhagen
»Beim HSV wurde ja schon geunkt: Der größte Erfolg, den die Mannschaft in diesem Jahr hat, ist das Abitur von Fiete Arp.«
Arnd Zeigler
nach der Niederlage des HSV am 24. Spieltag gegen Werder Bremen als Zwischenfazit der bisherigen Saison. Der HSV befand sich zu diesem Zeitpunkt auf Tabellenplatz 17 mit sieben Punkten Rückstand auf Relegationsplatz 16.
»Ich verstehe nicht, wie man so dumm sein kann, 8 Millionen Tennisbälle aufs Feld zu werfen. Wir frieren da unten auf dem Platz und wollen einfach nur Fußball spielen.«
Stefan Ilsanker
zum Protest der Eintracht-Fans gegen Montagsspiele in der Bundesliga beim Spiel gegen RB Leipzig.
»Man muss immer ein bisschen aufpassen, dass das viele Geld nicht die Hirnwindungen irgendwie angreift.«
Oliver Kahn
über das unsportliche Verhalten des Brasilianers und teuersten Fußballers der Welt Neymar bei einem Spiels des französischen Ligapokals.
»Neunzehnter können wir doch nicht werden.«
Armin Veh
wünscht sich mehr Mut des 1. FC Köln im Abstiegskampf.
»Es kann nicht sein, dass da jemand mit viel Geld kommt und alles durcheinander wirbelt.«
Oliver Mintzlaff
der Geschäftsführer von RB Leipzig über die 50+1-Regel.
»Videoschiri, wir wissen nicht, wo Dein Auto steht.«
Fans von Werder Bremen
kritisieren die Intransparenz, die mit Einsatz des Videoschiedsrichters verbunden ist.
»Wenn es aus Spanien kommt, kommt es mir spanisch vor.«
Hasan Salihamidžić
zu Meldungen, der FC Bayern sei sich mit Max Meyer über einen Transfer einig
»Wir verurteilen jedes Buch, dass Euch nicht erreicht hat.«
Fans von RB Leipzig
an die Fans von Borussia Mönchengladbach, die jeden Stein verurteilen, der die RB-Fans nicht getroffen hat
»Die regieren auf Kreisklasse-Niveau, strafen aber auf Bundesliganiveau.«
Archibald Horlitz
der Präsident des SV Babelsberg über den Nordostdeutschen Fußballverband
»Einen solchen Pass brauchst du wie Fußpilz nach 'nem Besuch im Schwimmbad - nämlich gar nicht!«
Frank Buschmann
Live-Kommentar in der Konferenz zum 13. Spieltag beim Revierderby zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04 (4:4)
»Es geht aber nicht nur mit Spielern, die alle gleich gestrickt, gleich geföhnt und gleich gegelt sind.«
Jürgen Kohler
über seiner Meinung nach fehlende Führungspersönlichkeiten bei seinem Ex-Klub Borussia Dortmund
»Wir haben nicht einen Mäzen wie Klaus-Michael Kühne, sondern 25.000. Unsere Mitglieder.«
Andreas Rettig
der Geschäftsführer des FC St. Pauli auf dem Sportbusiness-Kongress SPOBIS 2018
»Der Engländer hat ja wenig Freizeitvergnügen außer Fußball.«
Uli Hoeneß
auf der SPOBIS 2018

Seit 2015 kann der Preisträger sogar etwas von seinem "Erfolg" weitergeben. Der Fußballspruch des Jahres ist mit 5.000 Euro dotiert, die einem gemeinnützigen Zweck zu Gute kommen. Dies wird ermöglicht von VOLKSWAGEN. PARTNER DES FUSSBALLS. Zudem erhält der Sieger die begehrte Preisfigur MAX.