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Wut der Fans durch Montagsspiele ausgelöst

Michael Gabriel von der KOS klärt auf, warum die Fans den Dialog mit DFB und DFL einseitig aufkündigten - und warum Fans ihre Vereine in die Pflicht nehmen sollten.

Nach einem Jahr Zusammenarbeit besteht der Dialog zwischen Fans und den Fußballverbänden DFB und DFL nicht mehr. Die Fans haben die Kooperation einseitig aufgekündigt, wie das Magazin 11FREUNDE berichtete. Nun äußerte sich Michael Gabriel, der Leiter der Koordinationsstelle für Fanprojekte im SZ-Interview zu den Hintergründen.

So hätten die Verbände in den vergangenen zwei Jahren begonnen, sich mit den Themen ernsthaft auseinanderzusetzen und versucht, manche Bedürfnisse der Fans umzusetzen. Doch die Einführung der Montagsspiele in der 3. Liga durch den Verband über die Köpfe der Fans hinweg hätten "die erreichten Erfolge überlagert." Gabriel plädiert dafür, dass die Fans nicht nur die Verbände, sondern auch ihre eigenen Vereine mehr in die Pflicht nehmen, die beispielsweise der Entscheidung für Montagsspiele zugestimmt hatten.