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Vision 2030

Welche utopischen Ziele könnte der DFB in den Bereichen Talentförderung und Ausbildung von Trainer*innen in den nächsten 10 Jahren erreichen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Fußball-Utopie von Martin Hammel.

Mit der Fußball-Utopie "Vision 2030" bewirbt sich Martin Hammel um den mit bis zu 5.000 Euro dotierten easyCredit-Fanpreis 2020. Bewerbungen waren bis zum 31. August 2020 möglich. Alle Informationen zur Teilnahme am Wettbewerb "Fußball-Utopie des Jahres"

Vision 2030 (von Martin Hammel)

Im deutschen Fußball sind mit vergleichsweise wenig Aufwand sinnvolle und nachhaltige Verbesserungen auf vielen Ebenen möglich. In diesem Wettbewerbsbeitrag sollen einige aus meiner Sicht sinnvolle Änderungen beschrieben werden, die bis zum Jahr 2030 stattgefunden haben könnten. Ich möchte mich im Folgenden vor allem mit den drei Themenbereichen beschäftigen, die mir persönlich am meisten am Herzen liegen. Dabei handelt es sich um die Talentförderung des DFB und den damit eng verbundenen Kinder- und Jugendfußball, sowie die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Trainer*innen, Vereinsmitarbeiter*innen und Zuschauer*innen.
 
1. Talentförderung des DFB
 
Der Fokus der Talentförderung des DFB hat sich im Jahr 2030 vom spielerzentrierten Ansatz hin zu einem trainerzentrierten Ansatz verschoben. Im Zentrum des Interesses steht also nicht mehr die möglichst frühe Identifikation und Selektion einzelner Talente, sondern die Schaffung der Voraussetzungen dafür, dass sich jede*r junge Spieler*in bestmöglich entwickeln kann. Dabei kommt den Vereinstrainer*innen eine Schlüsselaufgabe zu und dementsprechend wichtig ist es, diese Multiplikator*innen möglichst optimal auszubilden, zu fördern und zu unterstützen. Der Zeitpunkt der Talentidentifikation und Talentselektion für Maßnahmen auf Landes- und Bundesebene wird auf Altersgruppen ab frühestens U15 angehoben, um in den unteren Altersklassen auf regionaler Ebene mehr in der Breite zu fördern und nicht schon zu früh zu selektieren. Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass es keine besonderen Fördermaßnahmen für begabte Spieler*innen geben soll oder kann. Sie sind aber nicht mehr so exklusiv wie es 2020 die Stützpunkttrainings des DFB und die Teams der NLZ waren und erfolgen in erster Linie vereinsintern. Die meist ehrenamtlichen Trainer*innen der Talente erhalten dabei hauptamtliche Unterstützung. Es werden regelmäßig regionale Talentförderturniere organisiert, in denen talentierte Kinder im selben biologischen Alter in zufällig eingeteilten Mannschaften gegeneinander antreten.
Die im Jahr 2020 lediglich auf Honorarbasis arbeitenden Stützpunkttrainer*innen sind durch hauptamtliche regionale Expert*innen für Kinder- und Jugendfußball ersetzt worden, deren Anzahl von der Anzahl der fußballspielenden Kinder in der jeweiligen Region abhängt. Unter anderem mit dieser Maßnahme konnte der fatale Trend, dass der Großteil der talentierten Trainer*innen ins Großfeld abwandert, erfolgreich gestoppt werden. Altersspezialist*innen bietet sich dadurch auch in den unteren Altersstufen eine berufliche Perspektive und das Ehrenamt wird vom Hauptamt umfangreicher und qualitativ hochwertiger unterstützt. Zu den Aufgaben der Regionaltrainer*innen gehört die Durchführung von Workshops und Kursen zur Aus-, Fort- und Weiterbildung von Kindertrainer*innen für den Bereich bis zur U15. Sie führen außerdem DFBMobil-Vereinsbesuche zur Vorstellung von altersgerechten Trainingseinheiten durch und betreuen die Vereine ihrer Region individuell (Begleitung und Hilfe bei Erstellung und Umsetzung nachhaltiger Nachwuchskonzepte, die sich an den Leitlinien des DFB orientieren). Zudem sind sie für die Qualitätssicherung in der Nachwuchsarbeit durch Trainingsbegleitung und Mentoringprogramme für Vereinstrainer*innen verantwortlich.
Durch die gestiegene Qualität der Ausbildung im Altersbereich bis 14 Jahre benötigen die Nachwuchsleistungszentren keine Mannschaften in den unteren Altersbereichen mehr und ein Wechsel in ein NLZ ist frühestens zur U14 möglich. Das gibt den Spieler*innen die Möglichkeit, in ihrem gewohnten sozialen Umfeld zu verbleiben und trotzdem die bestmögliche Förderung zu erhalten.
Gleichzeitig wird der Leistungsdruck auf junge Talente reduziert und ihnen die Möglichkeit gegeben, sich in Ruhe und nachhaltig zu entwickeln. Insgesamt orientiert sich die Nachwuchsarbeit der NLZ und aller anderen Vereine mehr am Wohle der Kinder im Sinne einer bestmöglichen Ausbildung als an den finanziellen oder prestigeträchtigen Interessen der Vereine.
Während im Jahr 2020 ein*e Honorartrainer*in am DFB-Stützpunkt mit 10 Kindern eines Jahrgangs einmal pro Woche zusätzlich zum Vereinstraining trainierte, arbeitet 2030 ein*e Regionaltrainer*in pro Woche mit mindestens 5 Trainer*innen der Region intensiv an der Optimierung der Trainings- und Wettkampfqualität. Die Talentförderung des DFB erreicht damit wesentlich mehr Kinder als noch vor 10 Jahren. Die nachhaltige Arbeit an den Kompetenzen der Kindertrainer*innen hat direkte Auswirkungen auf die Entwicklungschancen der von ihnen betreuten Spieler*innen und folgerichtig auch auf die Qualität aller deutschen Nachwuchsspieler*innen in der Zukunft.
 

 2. Kinder- und Jugendfußball
 
Ligensysteme mit Auf- und Abstieg wurden im Nachwuchs abgeschafft. Stattdessen wird in Leistungspools gespielt. Dadurch wird sichergestellt, dass in den Wettkämpfen Mannschaften aufeinandertreffen, die sich leistungsmäßig auf einem ähnlichen Niveau befinden. Auf- und Abstiege zum Saisonende und die daraus resultierende Ergebnisorientierung fallen damit weg. Die Saison wird in drei Drittel geteilt und nach jedem Drittel erfolgt eine Überprüfung der Leistungsstärke der einzelnen Teams anhand des Tabellenstands sowie eine darauffolgende Neueinteilung der Pools. Die Leistungspools fallen in Anzahl und Größe regional unterschiedlich aus, da sie abhängig von der Anzahl der zur Verfügung stehenden Mannschaften sind. Pokalwettbewerbe wurden im Nachwuchs bis zur U16 abgeschafft, da die K.O.-Spiele eine zu große Ergebnisorientierung aufweisen. Dadurch entstehen mehr mögliche Spieltage in den Poolwettbewerben. Die Spieltage werden bevorzugt in der Form von kleinen Turnieren mit maximal 4 Mannschaften absolviert, um den zeitlichen Aufwand für An- und Abreise und die Spielzeit der Kinder in ein ausgewogeneres Verhältnis zu bringen.
Die Vorgabe, dass alle Kinder auf allen Positionen spielen sollen und auch alle Kinder ungefähr gleich viel Einsatzzeit bekommen, wird konsequent umgesetzt. Dabei hilft die Regel, dass bis zur U16 jede*r am Spieltag anwesende Spieler*in mindestens 50% der Spielzeit eingesetzt werden muss. 
Im Altersbereich U13 und jünger werden in den einzelnen Saisondritteln verschiedene Spielformen mit variablen Feldern und flexiblen Regeln genutzt. Dabei ist lediglich vorgegeben, dass im 3gg3 bis 6gg6 gespielt wird. Die Ausgestaltung der Wettkampfformen orientiert sich an den Trainingsschwerpunkten und wird von den Vereinstrainer*innen gemeinsam mit den Expert*innen für Kinder- und Jugendfußball regional erarbeitet. So werden beispielsweise beim Trainingsschwerpunkt Dribbling die Wettkämpfe in Spielformen durchgeführt, die zumindest auf einer Spielfeldseite Dribbeltore als Ziel haben.
Falls es dazu kommt, dass eine Mannschaft in einem Spiel zu überlegen ist und mit 3 Toren in Führung geht, verlässt ein Kind der führenden Mannschaft das Feld. Gleicht die zurückliegende Mannschaft aus, kann die andere Mannschaft ihr Team wieder komplettieren.  
Das bis zum Jahr 2020 unumstößliche Motto "Ab der C-Jugend geht‘s aufs Großfeld!!" wurde durch ein ausbildungsorientiertes Wettkampfkonzept ab der U14 ersetzt, bei dem sich die Spielfeldgröße an der körperlichen und fußballerischen Entwicklung der Kinder und Jugendlichen orientiert. In der C-Jugend spielt man maximal 9gg9 auf verkürztem Großfeld, ab der B-Jugend ist ein Spiel im 11gg11 möglich. In allen Altersklassen sind aber auch deutlich kleinere Spielfeldgrößen und Mannschaftsstärken möglich. Dadurch wird zum einen sichergestellt, dass auch Spieler*innen dem Sport erhalten bleiben, die mit einem zu frühen Wechsel aufs Großfeld überfordert wären. Zum anderen werden den jungen Spieler*innen somit über einen sehr langen Zeitraum (Bambini bis C-Jugend) viele Ballaktionen im Wettkampf garantiert und auch in strukturschwachen Regionen können Vereine möglichst viele Altersklassen besetzen.
Die Veröffentlichung von Torjägerlisten im Internet (etwa bei fussball.de) erfolgt erst ab der U16, um weder für Spieler noch für Eltern oder Vereine falsche Anreize zu setzen.
Um dem relativen Alterseffekt zu begegnen, gibt es in allen Altersklassen ein rollierendes Stichtagssystem, bei dem sich der Stichtag zur Altersklasse jedes Jahr um 4 Monate verschiebt. Pro Jahrgang gibt es in der U16 bis U19 dementsprechend auch jeweils 3 Landesauswahlmannschaften (Januar-April, Mai-August und SeptemberDezember). Dasselbe Prinzip findet bei den U-Nationalmannschaften Anwendung.
Die Vereine werden zur Meldung von Nachwuchsmannschaften ermutigt, deren Spieler*innen zwar kalendarisch nicht gleich alt, aber im selben biologischen Alter und leistungsmäßig auf demselben Niveau sind. Abweichungen vom Stichtagssystem sind somit möglich, sofern sie im Interesse der Entwicklung der Kinder liegen. 
Kinder und Jugendliche sowie deren Angehörige können bis zu zwei Stunden vor und nach jedem Training und Spiel den ÖPNV kostenlos nutzen, in grenznahen Regionen erfolgt der Spiel- und Turnierbetrieb länderübergreifend. 
Bei der Austragung von Nachwuchsturnieren wird konsequent auf altersgerechte Konzepte gesetzt. Der e-Fußball im Jahr 2030 wird besser mit dem realen Fußballspiel verknüpft, indem Wettkämpfe stattfinden, in denen Teams sowohl an der Konsole/am PC als auch auf dem Platz gegeneinander antreten.

 3. Aus-, Fort- und Weiterbildung

Menschen, die Kinder und Jugendliche beim Fußballspielen unterstützen, werden kostenlos durch den DFB sowie die Landes-, Kreis- und Stadtverbände geschult. Die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Vereinsmitarbeiter*innen und Fußballtrainer*innen erfolgt teilnehmer- und interessenorientiert. Es gibt also sowohl altersübergreifende Lizenzausbildungen als auch Kurse und Zertifikate (sowohl online als auch in Präsenzphasen) für einzelne Altersklassen. Für die Teilnahme an Lehrgängen wird vom jeweiligen Arbeitgeber Bildungsurlaub gewährt.
Die Lehrgänge werden von hauptamtlichen, regionalen Expert*innen für Kinder- und Jugendfußball geleitet (vgl. Punkt 1 Talentförderung). Das betrifft sowohl die bisherigen Lizenzen bis B-Lizenz, als auch neue, niedrigschwelligere Formate, in denen praxisnah und nachhaltig altersgerechte Trainingsinhalte vermittelt werden. Für jede einzelne Altersklasse gibt es zu Beginn der Saison zweitägige Schulungen, in denen sowohl Trainingsinhalte als auch das Wettkampfkonzept für die einzelnen Altersklassen erarbeitet und besprochen werden. Die schriftlichen und praktischen Prüfungen am Ende der Lizenzlehrgänge entfallen. Stattdessen erfolgt zum Abschluss von Lizenzlehrgängen ein Besuch der Lehrkraft bei einem Vereinstraining der Teilnehmenden, welches im Anschluss gemeinsam reflektiert wird. Im Sinne der nachhaltigen Entwicklung der Trainer*innen finden Mentoringprogramme statt, in denen die Trainer*innen persönlich betreut, ihr Training digital dokumentiert und im Nachgang mit ihnen besprochen wird. Des Weiteren werden die Vereine von den Expert*innen für Kinder- und Jugendfußball bei der Erstellung und Umsetzung von Nachwuchskonzepten unterstützt und durch eine gezielte Betreuung eine Vereinskultur gefördert, die gegenseitiges Feedback und nachhaltige Entwicklung ermöglicht. 
Auch für Vereinsmitarbeiter*innen, Jugendleiter*innen und Zuschauer*innen gibt es Bildungsangebote, die sie mit den Anforderungen an altersgerechte Nachwuchsarbeit vertraut machen, damit sie in ihren Vereinen, Verbänden und Familien nachhaltigere Entscheidungen zum Wohle der individuellen Entwicklung der Kinder und Jugendlichen treffen können. Bei den Zuschauer*innen betrifft dies vor allem das Verhalten neben dem Platz (beispielsweise in der verpflichtend für alle Altersklassen eingeführten Zuschauerzone) sowie den Unterschied zwischen Kinder- und Erwachsenenfußball (Ausbildungs- statt Ergebnisorientierung). Die Ausbildung der Zuschauer*innen erfolgt dabei vornehmlich über eine vom DFB zur Verfügung gestellte App, es werden aber auch kostenlose Kinderfußballschulungen für Zuschauer*innen angeboten, in denen die Unterschiede des Kinderfußballs im Vergleich zum Erwachsenenfußball anschaulich und nachhaltig vermittelt werden. Diese Unterschiede werden durch medienwirksame Informationskampagnen von DFB und DFL regelmäßig thematisiert und somit gesamtgesellschaftlich verinnerlicht.
Trainer*innen und Mitarbeiter*innen, die eine Ausbildung absolviert haben, werden für ihre Arbeit im Verein mit mindestens 10€ pro Stunde steuerfrei entlohnt. Außerdem erhalten Vereinsmitarbeiter*innen und Trainer*innen für ehrenamtliche Tätigkeiten, die mindestens 5 Stunden pro Woche umfassen, einen halben Rentenpunkt pro Jahr.
 
4. Finanzierung

Die Finanzierung der hier beschriebenen Maßnahmen erfolgt vor allem durch den solidarischen Zukunftscent, der die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Fußballs sichern soll. Von jedem Euro, der im professionellen Fußball in Deutschland umgesetzt wird, fließt 1 Cent in einen Zukunftsfond. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um Transfererlöse (oder -ausgaben), Handgelder für Berater, Profigehälter oder sonstige Ausgaben oder Einnahmen handelt. Im Profifußball (bis zur 3. Liga) werden also 1% aller Umsätze für nachhaltige Entwicklungsförderung des Fußballsports genutzt. Auf freiwilliger Basis nutzen zahlreiche Klubs und Spieler*innen die Möglichkeit, mehr als 1% ihres Umsatzes oder Gehalts für die Zukunft der Nachwuchsfußballer*innen beizusteuern.

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