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Schweigeminute für Neonazi löst Empörung aus

Regionalligist Chemnitzer FC stark in der Kritik

Thomas Haller galt als einer der führenden Köpfe der Chemnitzer Neonazi-Szene und Gründer einer Gruppierung, die sich selbst als "HooNaRa", Abkürzung für Hooligans-Nazis-Rassisten, bezeichnete. Trotzdem widmete der Chemnitzer FC ihm am vergangenen Wochenende eine Schweigeminute und einige Worte durch den Stadionsprecher, begleitet von einer Trauer-Choreografie mit großem Spruchband, Kreuz und Pyrotechnik auf der Tribüne.

Nach Rechtfertigungsversuchen von Vereinsseite folgten inzwischen der Rücktritt von Geschäftsführer Thomas Uhlig und Sanktionen für den Spieler Daniel Frahn, der durch das Hochhalten eines Szene-T-Shirts aufgefallen war. Der Hauptsponsor des Vereins sieht sich unterdessen in seinem Beschluss bestätigt, zum Saisonende beim Chemnitzer FC auszusteigen.

Einen Überblick über die Ereignisse vom Wochenende gibt es auf  sueddeutsche.de, über weitere Konsequenzen wird  hier berichtet.

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