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Mit echter Solidarität aus der Akzeptanzkrise – wirklich nur eine Utopie?

In der Fußball-Utopie von Alexander Schmidt zeigt sich der Männerfußball solidarisch mit anderen Sportarten sowie dem Frauen- und Amateurfußball, die allesamt nicht denselben Status genießen. Durch Förderungen und Verzicht der Proficlubs soll dieses Ungleichgewicht aufgelöst werden.

Mit der Fußball-Utopie "Mit echter Solidarität aus der Akzeptanzkrise – wirklich nur eine Utopie?" bewirbt sich Alexander Schmidt um den mit bis zu 5.000 Euro dotierten easyCredit-Fanpreis 2020. Bewerbungen waren bis zum 31. August 2020 möglich. Alle Informationen zur Teilnahme am Wettbewerb "Fußball-Utopie des Jahres"

Mit echter Solidarität aus der Akzeptanzkrise – wirklich nur eine Utopie? (von Alexander Schmidt)

Die Corona-Pandemie hat deutlich gezeigt, dass der deutsche (Profi-)Fußball in einer Akzeptanzkrise steckt: Trotz des wochenlangen Verzichts auf jeglichen Live-Sport sprach sich im Frühjahr dieses Jahres in Umfragen eine deutliche Mehrheit der Befragten gegen den Re-Start der Bundesliga aus. Die Gründe dafür waren letztlich nebulös: Das oft zu hörende Argument, Corona-Tests seien in Krankenhäusern und Pflegeheimen wichtiger als bei Profifußballern, war offensichtlich vorgeschoben, denn zu dieser Zeit gab es erhebliche Überkapazitäten an Tests. Genauso fragwürdig war die Forderung, der Fußball dürfe keine Vorzugsbehandlung gegenüber anderen Profiligen wie Handball oder Eishockey erhalten, denn wegen der viel geringeren Fernsehgelder sind Geisterspiele in diesen Ligen finanziell unattraktiv und daher von den dortigen Vereinen gar nicht gewollt. Man konnte sich insgesamt des Eindrucks nicht erwehren, dass die Gegner des Re-Starts es den Profiklubs schlicht und einfach nicht gönnten, ihre angestammte Tätigkeit wieder aufzunehmen. Die Vermutung, es werde sich schon alles einrenken, "wenn der Ball erst mal wieder rollt", hat sich nicht bestätigt. Trotz fehlender Fernsehsport-Konkurrenz und ansprechender Spiele waren die Einschaltquoten unerwartet schwach.

Bei der Frage nach den Ursachen dieser fehlenden Akzeptanz sind natürlich die astronomischen Ablösesummen und Gehälter die nächstliegenden Kandidaten. Aus meiner Sicht greift das allein allerdings zu kurz, denn es ist – solange wir unser Wirtschaftssystem nicht von Grund auf ändern – kaum zu vermeiden, dass das immer noch riesengroße Interesse am Fußball zu einem immensen kontinuierlichen Geldfluss in den Profifußball durch Fernsehgelder, Sponsoren, Merchandising etc. führt. Und da das nun mal der Fall ist, ist das Geld bei Mittelstürmern und Außenverteidigern allemal besser aufgehoben als bei Beratern, Vermittlern oder Verbandsfunktionären. Dem schnell erworbenen Reichtum geschuldete Albernheiten wie vergoldete Steaks, Maseratis mit Tarnlackierung und eingeflogene Promifriseure sind da zu verkraften und nicht wirklich schädlich – geben sie den Fans doch auch die Möglichkeit, sich den unerreichbaren Kickern mal so richtig überlegen zu fühlen.

Was viel mehr stört, ist aus Sicht des Verfassers dieser Zeilen die Tatsache, dass das System Profifußball die massenhaft eingehenden finanziellen Mittel gerne vereinnahmt, ohne sich in angemessener Weise solidarisch mit den Akteuren im eigenen Nahbereich, also dem Sport und insbesondere dem Fußball, zu zeigen, denen es weniger gut geht – also mit fast allen anderen. Das ist natürlich in der Praxis auch schwierig, allein schon deshalb, weil die solidarisch eingesetzten Mittel nicht dazu genutzt werden können, die eigene Position im Wettbewerb zu verbessern – ein gewisses Problem im hochkompetitiven Profifußball. Dennoch werden im Folgenden einige entsprechende Ideen skizziert, die teilweise nahe an einer möglichen Realität liegen, teilweise vielleicht auch eher im Bereich der Utopie angesiedelt sind. Allen Vorschlägen gemeinsam ist, dass sie im Sinne einer "echten" Solidarität – also einer Solidarität, die nicht umsonst zu haben ist, sondern sich zumindest kurzfristig zu Lasten des eigenen Geldbeutels oder von konkreten Wettbewerbschancen bemerkbar macht – den Sport außerhalb des Profifußballs (und teilweise auch innerhalb, wenn es um die Chancengleichheit in der Bundeliga geht) unterstützen.

Echte Solidarität mit anderen Sportarten: Im klassischen Fernsehen spielen, zumindest in Deutschland, Sportarten außerhalb des Profifußballs der Männer eine zunehmend geringere Rolle, von gewissen Wintersportarten einmal abgesehen. Das ist für diese Sportarten nicht nur aus finanziellen Gründen problematisch, denn durch die fehlende Medienpräsenz ist auch Gewinnung von Nachwuchs deutlich erschwert. Hier kann der Profifußball mit seiner erheblichen Marktmacht mit einem solidarischen Ansatz andere Sportarten unterstützen. Ein vielleicht etwas naiver Ansatz könnte wie folgt aussehen: Die DFL kooperiert mit einem Verband oder einer Liga außerhalb des Profifußballs und schnürt mit diesem Partner ein Gesamtpaket, das dann am Markt angeboten wird. Mit anderen Worten: Wer Rechte an der Fußball-Bundesliga erwerben will, erwirbt auch automatisch Übertragungsrechte (und -pflichten!) an den Wettbewerben des DFL-Partners. Der Partner erhält aus dem Verkauf des Gesamtpakets einen finanziellen Anteil, den er allein am Markt nicht erzielen könnte, und hat außerdem eine höhere Medienpräsenz. Der höher als der eigentliche Marktwert liegende finanzielle Anteil des Partners würde die Einnahmen der DFL und damit der Bundesligavereine schmälern – aber genau das ist mit echter Solidarität gemeint.

Unter welchen Umständen ist es realistisch, dass die DFL, deren Aufgabe es ja ist, möglichst große Einnahmen für die sie tragenden Bundesligavereine zu erzielen, zu einem solchen Schritt bereit ist? Meiner Meinung nach liegt die Antwort auf der Hand: Wenn auch sie zu dem Schluss kommt, dass die oben beschriebene Akzeptanzkrise perspektivisch das größte Problem für den Profifußball ist, und deshalb kurzfristige finanzielle Nachteile, die mit einer echten Solidarität einhergehen, als sinnvolle Zukunftsinvestitionen begreift.

Echte Solidarität mit dem Frauenfußball: Der Verfasser scheut sich nicht zuzugeben, Anhänger des FC Bayern München zu sein. (Falls er sich damit dem Verdacht aussetzt, ein Erfolgsfan zu sein, dann ist er dies immerhin schon seit seinem 6. Lebensjahr.) Auf den ersten Blick hat sich der FCB beim Thema Frauenfußball wenig vorzuwerfen: Man hat das Thema früh ernstgenommen (Vizemeister bei der zweiten Austragung der Deutschen Meisterschaft 1975, erstmals Meister ein Jahr später) und ist – mit einigen Höhen und Tiefen über die Jahre – aktuell eine deutsche Spitzenmannschaft (viermal in Folge deutscher Vizemeister) mit europäischen Ambitionen (2020 Viertelfinalist in der Champions League). Das ist einerseits eine ordentliche Bilanz, wenn man bedenkt, dass mancher (Männer-)Bundesligist im Jahr 2020 immer noch darüber grübelt, ob er denn nun eine Frauenfußball- Abteilung eröffnen soll oder nicht.

Andererseits beträgt das Budget der FCB-Fußballerinnen weniger als 1% des Budgets der Männer, bei den Gehältern sieht es ähnlich aus. Mit dem jährlichen Gesamtbudget der Fußballerinnen des FCB kann man keine zwei Monatsgehälter eines männlichen FCB-Top-Kickers zahlen. Auch wenn Medien und Zuschauerinteresse natürlich auch extrem ungleich verteilt sind: Das ist einfach inakzeptabel und damit ein Fall für echte Solidarität.

Die DFL sollte daher vorgeben, dass jeder Verein der ersten und zweiten Bundesliga eine Frauenfußball-Abteilung haben muss. Ebenso sollte ein Mindestbudget vorgegeben werden als definierter Anteil des Budgets der entsprechenden Männermannschaft. Idealerweise sollte dieser Anteil im Zeitverlauf schrittweise angehoben werden und sich deutlich von dem oben genannten aktuellen Wert von 1% entfernen.

Echte Solidarität mit dem Amateurfußball: Hier bietet sich vor allem eine Reform des DFB-Pokals an, des Wettbewerbs, in dem sich "eigentlich" die Großen und die Kleinen unter Wettkampfbedingungen gegenüberstehen sollen. "Eigentlich" deshalb, weil davon in der aktuellen Form des DFB-Pokals mit nur 64 Teilnehmern nicht viel übriggeblieben ist, da nur wenige Vereine unterhalb der Regionalliga teilnehmen (6 in der Saison 2020/21), die wirklich Kleinen also außen vor sind.

Es wäre ein Zeichen echter Solidarität, nicht nur zur früheren Form mit 128 Teilnehmern zurückzukehren, sondern sogar 256 Teilnehmer zuzulassen. Über eine Quotierung nach Ligazugehörigkeit könnte man sicherstellen, dass auch Teams aus den Kreis- und Bezirksligen in angemessener Zahl vertreten sind. Man könnte auch einige Plätze per Losverfahren oder als Anerkennung für nicht-sportliche Leistungen (soziale Projekte, Integrationsleistungen, Fair play etc.) vergeben, um möglichst vielen Vereinen eine Chance zur Teilnahme zu ermöglichen. Natürlich müssten die Regularien so gestaltet werden, dass die Amateurvereine auch finanziell von dem Erlebnis DFB-Pokal angemessen profitieren.

Sehr wahrscheinlich würde sich die Begeisterung bei den Profi-Klubs über die zusätzlichen zwei Spiele "auf dem Dorf" im überschaubaren Rahmen halten – aber sonst wäre auch keine echte Solidarität erforderlich. Was die Zusatzbelastung angeht, so hat gerade die Champions League im Corona- Modus gezeigt, wie leicht an anderer Stelle zwei Spiele eingespart werden können, ohne dass die Attraktivität des Wettbewerbs auch nur ansatzweise darunter leidet.

Echte Solidarität mit den kleinen Vereinen in der Bundesliga: Hier steht die offensichtliche Diagnose im Vordergrund, dass die Ungleichheit in der Bundesliga über die Jahre hinweg deutlich zugenommen hat. Acht Meistertitel in Folge für den FC Bayern, davon sieben mit zweistelligem Punktevorsprung, sprechen eine deutliche Sprache. Die Gründe dafür werden viel diskutiert, die garantierten hohen Einnahmen aus der Champions League spielen sicher eine entscheidende Rolle. Bei Vorschlägen zur Beseitigung oder zumindest Verringerung der Schieflage ist der Ruf nach einer gerechteren Verteilung der Fernsehgelder nur allzu bekannt. Auf den ersten Blick ist das ein sinnvoller Ansatz, auf den zweiten stört jedoch, dass damit finanzielle Mittel von Vereinen, die im internationalen Wettbewerb stehen, zu solchen verschoben werden, die dies nicht tun. Wünschenswerter wäre es, für mehr Ausgeglichenheit innerhalb der Bundesliga zu sorgen, ohne die auch international spielenden Vereine grundsätzlich zu schwächen. (Offensichtlich kann der Verfasser bei diesem Thema seine FCB-Vereinsbrille nicht vollständig ablegen.) Dieses Ziel kann durchaus erreicht werden, auch wenn mir nur Vorschläge in den Sinn gekommen sind, die vielleicht etwas "wild" sind.

Die einfachste Idee wäre wie folgt: Man verteilt vor Saisonbeginn Minuspunkte für die Höhe des Budgets (oder Personalbudgets) des Vorjahres. Die Budgetunterschiede sind bekanntermaßen gravierend, so betrug z.B. das Personalbudget im Zeitraum 2018/19 beim FCB 356,1 Millionen Euro, beim FC Augsburg dagegen „nur“ 38,2 Millionen Euro. Bei einem Minuspunkt pro angefangenen 25 Millionen Euro Personalbudget würde der FCA mit -2 Punkten in die neue Saison starten, der FCB aber mit -15 Punkten. Diese 13 Punkte würde der FCB mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit im Lauf der Saison immer noch aufholen, aber gegenüber dem größten Rivalen BVB (205,1 Millionen Euro, -9 Punkte) könnten die aufzuholenden 6 Punkte schon eine größere Herausforderung sein. Offensichtlich kann man durch die genaue Definition eines solchen Handicap-Systems justieren, wie sehr man die existierenden Ungleichheiten kompensieren will – ohne dass die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Bundesliga eingeschränkt würde.

Soweit einige mehr oder weniger realistische Ideen zur Ausgestaltung einer echten Solidarität des Profifußballs. Um die konkreten Ideen geht es aber vorranging gar nicht. Viel wichtiger ist meiner Ansicht nach, dass im Profifußball die Einsicht in die unglaubliche eigene Privilegiertheit und die damit einhergehende Verantwortung wächst. Wenn dies gelingt und zu einer echten Solidarität mit weniger privilegierten Sportlern führt, kann das einen entscheidenden Beitrag zur Bewältigung der derzeitigen Akzeptanzkrise leisten.

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