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Des einen Utopie ist des anderen Dystopie

Hilmar Grabow stellt in seiner Fußball-Utopie ein Machtgleichgewicht zwischen Fans und Funktionären her.

 

Mit seiner Fußball-Utopie "Des einen Utopie ist des anderen Dystopie" bewirbt sich Hilmar Grabow um den mit bis zu 5.000 Euro dotierten easyCredit-Fanpreis 2020. Bewerbungen waren bis zum 31. August 2020 möglich. Alle Informationen zur Teilnahme am Wettbewerb "Fußball-Utopie des Jahres"

Des einen Utopie ist des anderen Dystopie (von Hilmar Grabow)

1984 wird anscheinend inzwischen von autoritären Regimes als Handbuch genutzt.


Traditionsreiche Stadien mitten in Wohngebieten müssen unbedingt als Spielstätten erhalten bleiben! Das Gefühl, vorfreudig durch die Innenstadt in Richtung Flutlicht gezogen zu werden – unvergleichlich schön!

Auf grölende Besoffene, die die Vorgärten zupissen, können Anwohner gerne verzichten – raus vor die Stadt mit den Stadien!

Schwalben sind grobe Unsportlichkeiten und gehören härter bestraft: sofort Gelb bei der ersten, konsequent Rot bei jeder weiteren Schwalbe innerhalb der Saison.

Arjen Robben gefällt das nicht. Oder auch: Schwalben zeigen doch nur Cleverness, so etwas gehört zum Spiel dazu.


Lang ließe sich diese Liste fortsetzen. Zu jeder Position gibt es mindestens eine Gegenposition. Damit ist es also müßig, eine Utopie anzustreben, es sei denn, man nimmt in Kauf, damit die Dystopie anderer zu verwirklichen. Also lassen wir es besser gleich ganz bleiben. Oder?

Oder man streitet über die Rahmenbedingungen des Fußballs und sucht einen Kompromiss: Einen ersten Streitvorschlag stellt eine kleine (Stichprobenumfang: N = 253) online-Befragung unter FußballFans in Deutschland dar. Im Rahmen dieser Studie wurden den Befragten zunächst sieben Thesen zur Bewertung (von völliger Ablehnung zu völliger Zustimmung) vorgelegt:

1) Gemeinsam erwirtschaftetes Geld muss unter den Beteiligten gleichverteilt werden. Jeder Bundesligist sollte 1/18 der an die Bundesliga ausgeschütteten TV-Gelder erhalten.
2) Weg mit der 50+1-Regel; hin zur 75+1-Regel: Profi-Clubs dürfen keinen Investoren gehören, ihr Einfluss soll unterhalb der 25 %-Grenze (Sperrminorität bei Aktiengesellschaften) liegen.
3) Gegen Investoren-Filialsysteme: Kein Investor soll an mehr als einem Club weltweit beteiligt sein dürfen.
4) Bundesliga-Spiele sollen einheitlich auf Samstag, 15:30 Uhr terminiert werden. Für Europapokal-Starter, die an einem Donnerstag spielen, darf ausnahmsweise auf Sonntag ausgewichen werden. Zweitliga-Spiele sollen einheitlich auf Sonntag, 13:00 Uhr terminiert werden.
5) Die Champions League gehört abgeschafft und durch den Europapokal der Landesmeister ersetzt. D. h. nur echte Champions, also die Meister der 55 UEFA-Mitgliedsverbände, sollten teilnahmeberechtigt sein. Außerdem sollten ohne Gruppenphase nur KO-Runden ausgetragen werden.
6) Verbot von Leihgeschäften: Fußballprofis sollen nicht verliehen, sondern nur fest transferiert werden dürfen.
7) Im DFB-Pokal sollten niederklassige Vereine immer Heimrecht genießen.

Nach dieser ersten Einstellungsabfrage wurden den Teilnehmenden die gleichen Aussagen erneut zur Bewertung vorgelegt, diesmal aber mit einer Begründung, die die Aussage argumentativ unterfütterte, beispielsweise:

zu 1) Pro Spiel treten zwei Mannschaften gegeneinander an, die gewinnen oder zumindest nicht verlieren wollen. Ohne einen Gegner kann keiner gewinnen. Deutscher Meister wird die Mannschaft, die sich nach 34 Spieltagen als beste unter 18 herauskristallisiert. Ohne die 17 anderen Teams wäre der Wettbewerb für jede Mannschaft tot. Weil die Bundesliga eben aus 18 Mannschaften besteht
und jede einzelne zwingend notwendiger Bestandteil des sportlichen Wettbewerbs ist, müssten die gemeinsam erwirtschafteten Gelder eigentlich zwangsläufig zu gleichen Teilen auf alle verteilt werden.

zu 2) Es lässt sich höchst leidenschaftlich für den traditionellen Fußball argumentieren. Mit viel Herzblut verteidigen viele Anhänger das in Deutschland noch halbwegs intakte Modell des Fußballvereins mit zahlreichen Mitgliedern, demokratisch zu legitimierenden Organen und häufig gelungener Integration vielfältiger Meinungen und Interessen. Der Club-Fußball im Vereinigten Königreich gilt vielen als Negativbeispiel des Investoren-Monopoly: teure Eintrittskarten in stimmungsarmen Stadien, diktatorisch anmutende Einzelentscheidungen der Eigentümer, die häufig nicht das Interesse der Fans berücksichtigen oder das hemmungslose Melken der als reines Renditeobjekt geltenden Clubs werfen Schlaglichter auf dieses Modell. Zwei Aspekte möchte ich hervorheben.

Erstens fehlt Investorenmodellen häufig die Anbindung an den Breitensport, die Anhänger, ja, die Gesellschaft insgesamt. Idealtypischerweise bilden Profi-Clubs die leistungsmäßige Spitze aller Fußballer, die im betreffenden Landesverband aktiv sind. Sie sollten als solche nicht nur eine Vorbildfunktion erfüllen, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung tragen. Das mag hochtrabend klingen, ganz praktisch können das aber simple Maßnahmen wie niedrige Eintrittspreise für die Fankurve sein, um jungen, fußballbegeisterten Menschen engen Kontakt zu ihren Idolen zu ermöglichen.

Zweitens, und dieser Punkt ist durchaus mit dem ersten verknüpft, bieten Vereine ihren Mitgliedern zumindest prinzipiell die Möglichkeit, demokratischer Partizipation. Neben der dadurch bedingten höchst wahrscheinlich deutlich größeren Identifikation mit dem Club bringt dies automatisch eine tiefere Diskussion verschiedener Perspektiven und Interessen mit sich. Solche Vereine sind also tendenziell deutlich stärker in ihrer Region verankert und haben deshalb auch größere Strahlkraft in die Gesellschaft hinein. Über solche formalen Mitgestaltungsmöglichkeiten lassen sich Elemente einer (repräsentativen) Demokratie einüben.

zu 4) Es geht natürlich nicht in erster Linie um die konkrete Anstoßzeit um 15:30 Uhr. Ein einheitlicher Terminplan brächte aber für den Wettbewerb und die Fans deutliche Vorteile mit sich. Seit der Schande von Gijon werden bei großen Turnieren immerhin die letzten Gruppenspiele zeitgleich ausgetragen. In der Bundesliga war das über viele Jahre gute Praxis und ist es immerhin in der Endphase der Saison immer noch. Doch warum sollte das Argument "Vorbeugung vor Wettbewerbsverzerrung" nur an einigen ausgewählten Spieltagen gelten? Ist es wirklich sehr weit hergeholt, dass ein Tabellenfünfzehnter am Sonntag anders in sein Spiel geht, wenn der Sechzehnte tags zuvor sein Spiel gewonnen anstatt verloren hat?

Für mich sind allerdings die Interessen der Fußballfans noch gewichtiger: Viele Anhänger gehen nicht nur ins Stadion, sondern sind außerdem als Schiedsrichter, Spieler, Trainer, Betreuer oder in anderen Funktionen im Amateurbereich aktiv. Im Idealfall sind deren "Amateurtermine" so zu legen, dass sie nicht mit den Spielen ihres Lieblings-Bundesligavereins kollidieren. Praktisch umsetzbar ist das umso besser, je komprimierter die Bundesliga-Spieltage terminiert werden. Der Samstagnachmittag hätte einen sehr gewichtigen Vorteil: Auswärtsfahrer hätten genug Zeit für An- und Abreise an einem üblicherweise arbeitsfreien Tag. Ganz ähnlich spricht einiges für Sonntag, 13.00 Uhr als Standard-Anstoßzeit der 2. Liga: Der Vormittag bliebe frei für Amateursport (oder die Anreise zum Auswärtsspiel), nach Spielschluss bleiben noch einige Stunden zur Rückfahrt.

zu 5) Die Champions League verdient ihren Namen nicht; einerseits, weil nicht alle Champions der UEFA-Mitgliedsverbände antreten dürfen, andererseits, weil nicht nur Champions, sondern auch Zweit-, Dritt- oder Viertplatzierte einiger Ligen teilnehmen dürfen. Natürlich kann man argumentieren, daß durch den aktuellen Modus bessere Mannschaften teilnehmen, weil z. B. sowohl FC Barcelona als auch Real Madrid stärker einzuschätzen seien als Rosenborg Trondheim. Mein Argument ist aber genau umgekehrt: Durch den Start in der Champions League und die damit verbundenen Prämien können sich die regelmäßig teilnehmenden Clubs einen Wettbewerbsvorteil erkaufen, der sich immer stärker verfestigt. Ein erschreckendes Indiz in dieser Hinsicht ist, dass relativ kurz nach Einführung der Champions League auch noch "kleinere" Clubs wie Olympique Marseille (1993) oder Ajax Amsterdam (1995) gewinnen konnten. Seit 1996 gelang das, abgesehen vom FC Porto (2004), keinem Vertreter eines "kleinen" Verbandes mehr: Es siegten ansonsten ausschließlich Teams aus Spanien (11x), dem Vereinigten Königreich (5x), Italien (4x) und Deutschland (3x).

Eine Rückkehr zu einem Modus, in dem nur Landesmeister gegeneinander antreten, würde Clubs wie Real Madrid, FC Barcelona, Bayern München oder Juventus Turin ihre Planungssicherheit nehmen. Damit wäre ein (kleiner) Schritt hin zu einem faireren Wettbewerb getan, denn damit näherten sie sich ähnlichen Voraussetzungen wie denen der Vertreter kleinerer Verbände: Auch diese können nur dann sicher sein, an der (Qualifikation zur) Champions League teilzunehmen, wenn sie Landesmeister werden. Wenn die Perspektive einer Champions League-Teilnahme mit dem FC Barcelona ähnlich hoch ist wie mit ZSKA Moskau, überlegt sich ein russisches Talent evtl., ob sich ein Wechsel nach Spanien aus diesem Grund tatsächlich lohnt. Es ist schließlich absolut verständlich, wenn die besten Spieler in den Mannschaften spielen wollen, die ihnen die besten Aussichten auf Titelgewinne bieten. Aber wenn diese Aussichten ähnlich verteilt sind, gewinnen vielleicht doch andere Argumente an Gewicht – wie die Perspektive auf Einsatzzeiten, eine herausgehobene Position im Mannschaftsgefüge oder der aufstrebende, innovative Trainer vor Ort.

Auch eine Rückkehr zum reinen KO-Modus würde im Zweifel kleineren Teams höhere Erfolgschancen bieten, weil den "großen" weniger Gelegenheit bliebe, Patzer auszugleichen. Darüber hinaus würde ein KO-Wettbewerb mit sechs Runden (d. h. elf Spielen, wenn das Finale nicht im Hin- / Rückspiel-Modus ausgetragen wird) ausreichen, um unter sogar 64 Mannschaften einen Sieger zu ermitteln. Die Zahl der Spiele, und damit die vielbeklagte hohe Belastung der Top-Stars, würde sinken. Aus Perspektive der Zuschauer dürften solche KO-Runden ebenfalls deutlich attraktiver sein, denn spätestens im jeweiligen Rückspiel ginge es um Weiterkommen oder Ausscheiden.

Die Thesen und ihre Begründungen gehen in Richtung Fußballromantik – wenn man so will, skizzieren sie eine Utopie der Solidarität, Fairness und Demokratie. Ein Vergleich der Einschätzungen dieser Thesen ohne und mit argumentativer Unterfütterung zeigt durchgängig signifikante Unterschiede. Für jede Aussage liegt die Zustimmung zur begründeten Aussage im Mittel höher als die zur unbegründeten. Dieses überaus konsistente Ergebnismuster deutet hin auf eine Offenheit der Befragten Fußballfans für die Integration zuvor nicht bzw. nicht stark berücksichtigter Argumente.

Diese Offenheit zur Einstellungsänderung ist insbesondere deshalb bemerkenswert, weil es sich bei den verwendeten Aussagen um solche handelt, deren Inhalte unter Fußballanhängern seit geraumer Zeit leidenschaftlich diskutiert werden. Es ist darum davon auszugehen, dass auf Seiten der teilnehmenden Fans bereits vorab wohldurchdachte, sichere Einstellungen vorlagen. Dass diese sich durch verhältnismäßig kurze, sachliche Argumente signifikant ändern ließen, deutet darauf hin, dass produktiver Streit unter und mit Fußballfans möglich ist und Fans nicht zwangsläufig stur auf verfestigten Meinungen beharren.

Streit kann sich also lohnen – in Form eines respektvollen Austauschs und der wechselseitigen Berücksichtigung von Argumenten der am Fußball beteiligten. Und hier kommt dann doch noch ein utopisches Element in Spiel: Der Fußball gehört mir nicht weniger als Karl-Heinz Rummenigge; einer Sechsjährigen, die ihr erstes Tor schießt, in ihrem Stolz, ihrer Freude, ihrem Glück, nicht weniger als Oliver Mintzlaff; und einem Rentner, der alle 14 Tage seinen Dorfclub am Platzrand unterstützt, nicht weniger als den Aktionären des BVB.

Wäre es nicht schön, wenn der zu findende Kompromiss all diese Meinungen gleichermaßen berücksichtigt? Denn alle, deren Herz für den Fußball schlägt, besitzen zwar nur einen winzig kleinen Teil von ihm; doch bedeutet vielen dieses Spurenelement zeitweise die Welt.

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