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Bundesligafußball: Ein Sport mit den Massen statt für die Massen

Platz 4  easyCredit-Fanpreis 2020 

Einmal mit den Idolen auf dem Platz stehen, davon träumen Daniel Untch und Benjamin Scher. In ihrer Fußball-Utopie entwerfen sie ein System, das es Hobbykickern ermöglicht Bundesliga zu spielen und gleichzeitig Amateurvereine fördert.

Mit der Fußball-Utopie "Bundesligafußball: Ein Sport mit den Massen statt für die Massen" bewerben sich Daniel Untch und Benjamin Scher um den mit bis zu 5.000 Euro dotierten easyCredit-Fanpreis 2020. Bewerbungen waren bis zum 31. August 2020 möglich. Alle Informationen zur Teilnahme am Wettbewerb "Fußball-Utopie des Jahres"

Bundesligafußball: Ein Sport mit den Massen statt für die Massen (von Daniel Untch und Benjamin Scher)

Ich stehe auf dem heiligen Rasen des Westfalenstadions. Während mir Zehntausende auf der Südtribüne frenetisch zujubeln, kommen meine Idole Jadon Sancho und Mats Hummels auf mich zugerannt und heben mich auf ihre Schultern. Denn ICH, habe gerade drei Punkte für meinen Club gerettet. Dabei bin ich im wirklichen Leben Dachdeckerlehrling bei Onkel Klaus und hätte mir all das nie träumen lassen.
Alles Quatsch! Denn die Realität funktioniert anders. Oder?

Willkommen im Status Quo


Der Fußball ist ein Phänomen für die Massen. Und doch gibt es bis heute eine klare und polarisierende Dichotomie zwischen den Aktiven auf dem Platz und den Zuschauenden auf der Tribüne. Eine Zwei-Klassengesellschaft zwischen den gutverdienenden, optimierten Astralkörpern auf dem Platz und der wunderbaren Vielfalt mit allem, was unsere Gesellschaft zu bieten hat, neben dem Platz. 

In einer perfekten Fußball-Welt könnte aber alles ganz anders sein!
Die Trennung zwischen Aktiven und Fans, wie wir sie kennen, ist aufgehoben. Jedes Wochenende spielen in der Bundesliga Berufsfußballer gemeinsam mit Amateurkickern in den Stadien der Republik. Der Fußball ist nun auch auf der höchsten Ebene ein Sport von und für die Breite der Gesellschaft. Die Vereine sind nicht länger von der Basis abgekoppelte Großunternehmen auf der Suche nach dem maximalen finanziellen Gewinn, sondern fördern Fußball in ihren jeweiligen Regionen auf allen Ebenen – immer in dem Bewusstsein auch auf dem Platz auf ihre Fans angewiesen zu sein. Auf einmal gewinnt nicht mehr der Verein mit der besten Marketingmaschinerie, welche den eigenen Umsatz in teure Transfers umwandeln kann, sondern der Verein, der in der Lage ist, seinen Auftrag im Breitensport optimal in den Profibereich zu integrieren.  Wie das gehen soll? Wir nehmen Sie, liebe Leserinnen und Leser mit auf eine gedankliche Reise, die zunächst absurd und dann vielleicht doch gar nicht so abwegig wirkt. Viel Spaß!

Eine "simple" Regeländerung 

"Jede Mannschaft der 1. und 2. Bundesliga setzt pro Spiel mindestens 360 Amateurminuten ein" – Ein kurzer Satz mit riesiger Wirkung. Konkret bedeutet diese Regeländerung, dass jede Mannschaft in jedem Spiel im Schnitt über die ganze Spielzeit vier Amateure einsetzen muss. Wie das Produkt aus "Anzahl der Amateurspieler" x "Spielminuten" auf die Spielzeit verteilt wird, ist dabei jedem Verein selbst überlassen. So könnte ein Verein eine Halbzeit mit acht Amateuren spielen und in der anderen Halbzeit ausschließlich auf Profis setzen, konstant mit vier Amateuren das ganze Spiel bestreiten oder eine beliebige Variation daraus wählen. 

Ein vereinsspezifischer Amateurpool als Brücke in die Region

Damit dieses System funktioniert, müssen zwei Grundvoraussetzungen erfüllt sein.

Erstens: Jeder Proficlub kooperiert mit den Amateurvereinen aus seiner Region, um einen Pool von Amateuren sicherzustellen, die ihm zugelost werden können. Dabei kann jeder unterklassige Verein in diesen Pool aufgenommen werden. 

Zweitens: Die Profivereine haben keinen Einfluss auf die Auswahl der jeweiligen Amateurspieler*innen, die ihnen zugelost werden. So wird verhindert, dass durch die Hintertür "Schattenprofis" ins System integriert werden.  
 
Wie könnte das genau aussehen? 

Jeder Amateurverein (vermutlich bis Bezirks- oder Verbandsliga), der sich zum regionalen Proficlub bekennt, kann als Kooperationsverein in den Amateurpool eines nahen Profivereins aufgenommen werden. Die Größe des Pools muss dabei sinnvoll und abhängig von den regionalen Gegebenheiten des Proficlubs reglementiert werden. Vereine wie der VfL Wolfsburg mit vergleichsweise geringer Bevölkerungsdichte im Umland dürfen im Verhältnis zu Vereinen wie Schalke 04 mit einer hohen Vereinsdichte in der Umgebung weder bevorzugt noch benachteiligt werden. Eine regionale Quotenregelung, in der ein bestimmter Anteil aller Amateure der Region in den Pool aufgenommen wird, könnte die Lösung sein. 

Die Amateur-Spieler*innen, die ihre große Chance bekommen, werden eine Woche vor dem jeweiligen Spieltag zufällig aus dem gesamten Amateurpool gezogen. Das garantiert jede Woche aufs Neue Gänsehautmomente während der Auslosung samstags um 17.45 Uhr, kurz vor der Sportschau. Eben gezogen und schon ruft der Sportdirektor der großen Liebe an, um die möglichen Trainingseinheiten mit meinen Idolen in der nächsten Woche zu besprechen. Schließlich bin ich nächste Woche selbst Teil der Nachberichterstattung und will dabei eine gute Figur abgeben.

Durch diese kleine, aber weitreichende Veränderung ist die hochspezialisierte Optimierung des eigenen 23-Mann Kaders innerhalb der Profivereine auf einen Schlag nur noch ein Baustein unter vielen auf dem Weg zu nachhaltigem sportlichen Erfolg. Plötzlich sind völlig neue Aspekte  wie die Fitness, Gesunderhaltung, taktische und menschliche Weiterbildung der beteiligten Amateure der Region zu bedenken und in die Profivereinsarbeit zu integrieren. Die Profivereine verwenden nun signifikant mehr Geld, Zeit und Personal darauf, auch die Bedingungen der Amateurclubs zu verbessern, denn Sie wissen ja nie, welche Amateure die nächsten sind, die sie in ihre professionalisierten Abläufe integrieren werden. 

Plötzlich ist ein belastbares Verhältnis zu den lokalen und nicht den bestbezahlenden Unternehmen ein Wettbewerbsvorteil. Denn statt der Millionen von Qatar Airways ist der Profiverein jetzt eher angewiesen auf ein paar Tage Sonderurlaub bei Monikas Friseurstübchen für den gerade gezogenen Amateur, so dass sie oder er sich optimal mit der Mannschaft auf das große Spiel am nächsten Wochenende vorbereiten kann. 

Auswirkungen auf das Spiel

Der Ball bleibt rund, das Spiel dauert weiterhin 90 Minuten und auch Mailand oder Madrid bleiben in Italien – trotzdem wird sich unser geliebter Fußball durch diese Regeländerung auf und neben dem Platz nachhaltig verändern und aus elf Freunden werden plötzlich Hunderttausende. 

Die kreative und intelligente Integration der Amateure in die eigene Batterie an taktischen Möglichkeiten könnte zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden. Auch Neuer, Alaba, Kimmich, Gnabry, Goretzka, Müller und Lewandowski werden ihre Mühe haben in der Bundesliga zu bestehen, wenn die vier Meiers und Schulzes von den TSV Eintracht Concordia Hintertupfingens ihrer Region nicht sinnvoll eingebunden werden und in der Lage sind zum Beispiel auf aggressives Pressing taktisch adäquat zu reagieren. Zusätzlich bietet das Taktieren mit der Anzahl und Position der Amateure eine Vielzahl von Möglichkeiten. Die offensichtlichen Optionen als Extreme auf einer Skala sind das Abschenken einer Halbzeit, indem der Trainer versucht nur mit einem Profitorhüter und zwei Profiverteidigern so wenig Gegentore wie möglich zu bekommen, um dann in der zweiten Halbzeit einen klaren Qualitätsvorteil auf den Platz zu bringen. Stellen wir uns vor, wie spannend es wird, wenn der VFL Bochum nach einem 0:6 Pausenrückstand gegen den SV Sandhausen, in der 75. Minute das 4:6 erzielt und auf einmal mit mehr Profis auf dem Platz die berühmte zweite Luft erfährt. Auch eine konstante Verteilung der Amateure über die Zeit und die verschiedenen

Positionen könnte ein Vorteil sein. Denn Räume, die durch Amateurspieler besetzt sind, würden vermutlich weniger eng verteidigt, was für überraschende Angriffe über diese Positionen genutzt werden könnte. Nicht erst seit dem bekannten TV-Format "Schlag den Raab", welches regelmäßig ein Millionenpublikum begeistert hat, wissen wir, wie unterhaltsam es ist, mit zwei kompletten Amateuren mit zu fiebern, wie sie durch gleichermaßen kreative und stümperhafte Aktionen versuchen, die jeweiligen Spiele zu gewinnen. Kurzum, die Palette der taktischen Möglichkeiten ist auf einen Schlag exponentiell erweitert. Damit wachsen auch die Möglichkeiten, ein Spiel für sich zu entscheiden. Um die verschiedenen taktischen Varianten voll und ganz nutzen zu könnten, sollte die Zahl der erlaubten Auswechslungen erhöht werden. Dann sind sie vorbei, die immer gleichen Rasenschachorgien, in denen über Monate das Angriffsspiel der nächsten Gegner gescoutet und dann durch perfektioniertes Verschieben gegen den Ball fast keine Torchance mehr zugelassen werden. Die wunderbaren Überraschungsmomente auf dem Platz und auf der Trainerbank nehmen deutlich zu, wenn das Unerwartete und Kreative das Perfektionierte und Geplante ergänzen.  
Natürlich schreien hier nun die Fußball-Ästheten dieser Welt, die gerne 22 Profis in einem volloptimierten Spiel zusehen wollen, laut auf. Verständlich! Warum aber nicht - inspiriert von der NBA in den USA - sogenannte All-Star Spiele parallel einführen oder aber einen Wettkampf als reinen Profiwettbewerb beibehalten? Entscheidend ist, dass der Profi-Amateur Wettbewerb (idealerweise die nationale Liga) sportlich und wirtschaftlich der attraktivste Wettbewerb für alle beteiligten Verein ist. 

Der Verein für die Region – und die Region für den Verein

Jeder Amateurverein muss nun eine ehrliche Diskussion führen, welche Art von Profiverein er unterstützen möchte. Umgekehrt müssen sich die Profivereine genau überlegen, was für ein Verein sie sein wollen – denn ihr sportlicher Erfolg hängt nun auch vom Bekenntnis einer ganzen Region, stellvertreten durch die zahlreichen Amateurvereine, ab. Die Vermutung liegt nahe, dass ein SC Freiburg, repräsentativ für einen Verein mit klaren Werten und einem Fokus auf Nachwuchsarbeit, es leichter hat, die Region zu mobilisieren, als ein RasenBallSport Leipzig, repräsentativ für einen Verein mit klarem wirtschaftlichen Ursprung und einem Fokus auf einen globalen Spielertransferapparat. Gleichzeitig könnten Profivereine durch aktive Unterstützung ihrer Vereine in der Region selbst einen entscheidenden Beitrag zum eigenen sportlichen Erfolg leisten. Warum nicht konsequent ein Profitraining pro Woche streichen und alle Profispieler zur intensiven Taktikschulung auf die Amateurvereine verteilen. Die Früchte dieser Arbeit erntet der Verein Woche für Woche durch ein harmonischeres Miteinander auf dem Platz, denn 'ihre' Amateure hören nicht erst dann von den taktischen Feinheiten des eigenen Spiels.  Auf einmal ist Fannähe nicht mehr ein "nice to have", sondern ein direkter Faktor für den eigenen Erfolg auf dem Platz. 

Implikationen für den Amateursport und die Gesellschaft

Jeden schmerzhaften Cooper-Test in der Vorbereitung, jeder morgendliche Waldlauf, jede Party, die ich um 22:30 Uhr verlasse, um am nächsten Morgen die Asche des Bolzplatzes in meine Knie zu zementieren – all das wäre nicht nur für mich, mein Team und den Thron der Kreisklasse. Dahinter steht nun etwas Größeres. Es steht die konstante, wunderbare Hoffnung, vielleicht schon am nächsten Wochenende statt der Asche meines Dorfplatzes den Englischen Rasen in der Arena meiner großen Liebe in mein Hochglanztrikot zu reiben, während ich unter den Jubelschreien von zehntausenden Fans dem völlig verdutzen Erling Haaland mit einer perfekten Grätsche das sicher geglaubte Tor vom Fuß nehme.  
Dafür lohnt es sich zu träumen – Jeden Tag aufs Neue. So nah war ich meinen Idolen noch nie, aber was sage ich meinen Idolen? Ich bin Teil davon, genauso wie mein Nachbar, meine Cousine, mein Schwager und meine Chefin. 

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