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Brave New Soccer World - Gegen den Strich gelesen, wird's eine Utopie

Auf Klaus Hansens Liste steht, was ihm im Fußball gegen den Strich geht. Wenn es all die Schwalben, Spannungslosigkeiten und Spielunterbrechungen nicht mehr gäbe, wäre das die Erfüllung seiner Fußball-Utopie.

Mit der Fußball-Utopie "Brave New Soccer World - Gegen den Strich gelesen, wird‘s eine Utopie" bewirbt sich Klaus Hansen um den mit bis zu 5.000 Euro dotierten easyCredit-Fanpreis 2020. Bewerbungen waren bis zum 31. August 2020 möglich. Alle Informationen zur Teilnahme am Wettbewerb "Fußball-Utopie des Jahres"

Brave New Soccer World - Gegen den Strich gelesen, wird's eine Utopie (von Klaus Hansen)

1 Fußball war einmal ein Spiel, das von zwei Mannschaften gespielt wurde. Einen Schiedsrichter gab es nicht. Alle Konflikte auf dem Platz wurden von den Spielführern beider Teams geregelt. Heute ist Fußball ein Spiel, das von drei Mannschaften gespielt wird. Erstmals bei der WM 2018 reisten die Schiedsrichter im eigenen Mannschaftsbus an. Ein Hauptschiri auf dem Platz, zwei Assistenten an den Seitenlinien, ein "Vierter Offizieller" draußen zwischen den Trainerbänken, zwei Wächter über die Straf- und Torräume, "Torrichter" genannt (bei besonderen Spielen), und bis zu vier Video-Kontrolleure, macht summa summarum: zehn. Das Schiedsrichter-Team nähert sich der Elfzahl der Fußballmannschaften an. - Drei Mannschaften sind eine zu viel.
 
2 Niemand im Stadion, weder Spieler, Schiedsrichter noch Zuschauer haben gesehen, dass der Stürmer beim Torschuss im Abseits stand. Kein Gegenspieler, der die Hand gehoben und protestiert hätte. Aber die Videotechnik weist gegen allen Augenschein nach, dass zwei Zentimeter der Schuhspitze im verbotenen Bereich waren: Im neuen Fußball wird geahndet, was kein Mensch gesehen hat, und zwar im Namen einer "Gerechtigkeit", die niemand der Beteiligten vor Ort eingefordert hat. - Der neue Fußball ist weltfremd.
 
3 Die Anzahl nachträglich aberkannter Tore hat sich mit dem "Video-Beweis" vervielfacht. Inzwischen halten sich sowohl Spieler als auch Zuschauer nach einem Tor mit ihrem Jubel zurück, weil sie ja nicht wissen können, ob der Treffer auch wirklich zählt. Wird das Tor nach fünfminütiger Unterbrechung und Videokontrolle gegeben, so gilt: Der "Flow" ist zerstört, und nachgereichte Freude ist halbe Freude. Annulliert man das Tor, wird aus Frustration Randale. – Die Gewalt im Stadion wird vom Fußball selbst produziert.
 
4 Bei vielen Wettkampfspielen diktiert das Geschehen die Zeit; bei Spielunterbrechungen wird auch die Uhr angehalten. Ein 60-minütiges Eishockeyspiel kann 120 Minuten dauern. Beim Fußball ist das anders; hier diktiert die Zeit das Geschehen. Nach 90 Minuten hat Schluss zu sein. In den letzten Jahren hat sich die Unsitte willkürlich verhängter "Nachspielzeiten" eingebürgert, in denen oft spielentscheidende Tore fallen. - Die Nachspielzeit ist ein zur Normalität gewordener Regelverstoß.
 
5 Wer den Ball mit der Hand spielt, verhält sich regelwidrig im Fußball. Aber der Abwurf des Torwarts bleibt ebenso ungeahndet wie der Einwurf des Feldspielers. – Im Fußball steckt noch zu viel Handball.
 
6 Apropos Handball. Die Frage, ob der Ball an die Hand oder die Hand an den Ball geht, ist eine der aufregendsten Fragen des Fußballs. Davon kann eine Elfmeterentscheidung abhängen. Die wiederum kann zu einem Tor führen, das 20 Millionen Euro wert ist, weil damit
die Qualifikation für die Champions-League verbunden ist. Die Antwort auf die aufregende Frage kann nicht an Maschinen delegiert werden. Fehlbare Menschen müssen sie geben, nach wie vor. - "Elfmeter ist, wenn der Schiri pfeift." Daran darf nicht gerüttelt werden. Und wenn der Referee ein "Unparteiischer" im Sinne des Wortes ist, gibt es an der Gerechtigkeit der Entscheidung nichts auszusetzen. Gerechtigkeit geht vor Fehlerfreiheit!
 
7 Früher versuchte der Angreifer das Foul des Gegenspielers zu vermeiden. Heute sucht er das Foul, und wenn er es nicht findet, stellt er es her. "Mit unserem 'Schwalben-Trainer' trainiere ich simulierte Fouls", sagt Stürmer Clement. "Wenn ich 20 Meter vorm gegnerischen Tor im Zweikampf zu Boden gehe, so, als wäre ich unfair gelegt worden, obwohl ich mich bewusst "eingefädelt" habe, ist das vielversprechend für uns alle. Unsere Standardexperten übernehmen dann alles Weitere", das heißt: "Sie finalisieren meine Vorarbeit." – Der strategische und taktische Gebrauch von Regelverletzungen gehört zum Fußball-Alltag und wird obendrein positiv kommentiert ("schlitzohrig", "mit allen Wassern gewaschen"). Will Fußball Vorbild sein, muss er auch anständig sein!
 
8 Der Trend zur künstlichen Theatralisierung des Fußballs nach dem Muster von Soap Operas hält an. Eine Fußballbundesliga-Saison mit 34 Spieltagen wird heute vom Fernsehen, zumal den Privatsendern, wie eine Vorabend-Serie inszeniert, wie ein wöchentliches "Dallas with Balls". Eine künstlich erzeugte Spannung soll den Wegfall der natürlichen Spannung kompensieren. Denn die Ungewissheit des Ausgangs der Saison ist nicht mehr gegeben, weil am Ende Geld doch Tore schießt und der Reichste Meister wird. Im Stadion selbst möchten Eventmanager mit dubiosen "Rahmenprogrammen" die Fans zwangsbespaßen, sei es, dass man Helene Fischer singen lässt, sei es, dass man kindische Ratespiele ausruft, bei denen es Flaschenöffner mit Froschmotiven zu gewinnen gibt, nicht ahnend, dass echte Fans keine Öffner rauchen, um Kronkorken zu liften. – Ein back-to-the-roots reformierter Profifußball mit einem den fairen Wettbewerb wieder herstellenden Salary Cup auf der Ausgaben- und gleichmäßiger verteilten Medienerlösen auf der Einnahmen-Seite braucht keine künstliche Theatralisierung, weil er genug natürliche Spannung hat.  
 
9 Wenn Fußballfans von den Rängen herab auf das Spielfeld schauen, sehen sie ein Rechteck mit den seit 130 Jahren bekannten Markierungen, auf dem es zu Zweikämpfen, Glückstreffern und vergebenen Hundertprozentigen kommt. Sehen die Fußballprofis den Platz noch genauso wie die Fans? Ich fürchte: nein. Sie sehen Außenbahnen rechts und links; sie teilen den Platz in hinteres, mittleres und vorderes Drittel; in harmlose und gefährliche Zonen; sie bewegen sich in Linien, Dreiecken und Rauten, um Räume zu besetzen und Wege zu öffnen oder den Gegner in Ballbesitz  mit Überzahl zu "pressen". Sie sprechen von ersten Bällen, zweiten Bällen und letzten Bällen in die Box. Fallen Tore, so sind sie erwirtschaftet und durchdacht; sie fallen aus einer gewissen Zwangsläufigkeit heraus, aber nicht glücklich und zufällig. - Der Fußball, wie ihn die Profis sehen, ist nicht mehr der Fußball, wie ihn die Fans sehen. Hier ist es an den Fans, sich spielstrategisch weiterzubilden und die Viererkette nicht länger mit dem Witz über die Fahrradkette abzutun.
 
10 Früher kamen die Spieler von der Straße. Heute kommen sie aus der Zucht. Aus Fußballinternaten und Leistungszentren. Und so spielen und benehmen sie sich auch. Ein Mastschwein ist kein Wildschwein. Dank des vielen Geldes, das im Spiel ist, können manche U-20-Talente mit Recht behaupten, "fürs Leben ausgesorgt" zu haben. Fehlende "BolzplatzMentalität" –im weitesten Sinne: "Bodenhaftung" – wird laut beklagt.- Warum nicht für jeden Fußball-Azubi im Leistungszentrum ein soziales Pflicht-Semester in einem Land der Dritten Welt?
 
11 Spieler sollen "Persönlichkeiten" sein. Das fordern alle. Wie soll ein talentierter 16jähriger, der neben Vater und Mutter noch einen Clubtrainer, einen Athletiktrainer, einen Berater, einen Physiotherapeuten, einen Arzt, einen Rhetorik Coach, einen Pädagogen, einen Psychologen und einen Ausrüster hat, zur "Persönlichkeit" werden? Wo er doch schon ein lukratives Spekulationsobjekt ist. – Warum überhaupt eine "Persönlichkeit" werden? Als Ich-AG-Aktie lebt es sich doch viel bequemer. Aber für eine Mannschaft ist das Gift. Es müssen nicht "11 Freunde" sein, aber 11 Soloselbständige dürfen es auf keinen Fall sein!
 
12 Wer im Spiel keine einzige "Chance" hatte, was der Trainer auch zugibt, dennoch aber zahlreiche "Möglichkeiten" für seine Mannschaft gesehen haben will, für den mag, was Krieg heißt, auch Frieden genannt werden. – Wer über Fußball spricht und schreibt, sollte vor der Neusprech auf der Hut sein!
 
13 "Wer nicht alles gibt, gibt nichts", gab einst Meistertrainer und Menschenschinder Helenio Herrera seinen Spielern mit auf den Weg. Das war damals, in den 1960er-Jahren, nur ein Bonmot. Heute ist es ein Gesetz. Mit oft kuriosen Auswüchsen bei der Ausbeutung letzter Reserven. Ein Beispiel: Bevor der Rechtsverteidiger mangels einsatzfähiger Alternativen auf die Linksverteidigerposition beordert wurde, musste er sich einem Spezialtraining bei Gehirndoktor Lueg unterziehen. Dabei lernte er, sein Gleichgewichtssystem für Zweikämpfe umzuschulen. In Dr. Luegs Worten: "Das Zentralnervensystem des gelernten Rechtsverteidigers haben wir neuronal auf links gestellt." Nach erfolgreichem Abschluss der Seitenverkehrung wurde der Profi angehalten, unmittelbar vor Anpfiff eines jeden Spiels an einer Neun-Volt-Batterie zu lecken, um vom Anstoß weg nicht nur linksorientiert, sondern auch hellwach zu sein. Wer nichts unversucht lässt, um immer noch ein Tausendstel besser zu werden und sich dabei auf "Spezialisten" (vulgo: Fachidioten) verlässt, macht sich zum Affen, verliert alle Souveränität. - Die moralische Souveränität fehlt dem Fußball mehr als alles andere.

Nachrichten aus der Zukunft
 
Neuer Anstand Wenn ein Elfmeter gepfiffen wurde, damals, lagen sich die Begünstigten bereits in den Armen, obwohl der Strafstoß noch nicht getreten war. Heute gibt es bei den Spielern keinen Jubel mehr, wenn der Schiedsrichter ihnen einen Elfmeter zuerkennt. Selbst wenn das Tor dann gefallen ist, schämt man sich, das Ausnutzen eines solchen Vorteils auch noch zu feiern.  
 
Re-Form Zu Beginn des organisierten Fußballs in Italien, Ende des 19. Jahrhunderts, war es üblich, dass ein Spieler der nach Toren zurückliegenden Mannschaft kurz vor Ende des Spiels in den Ball biss, um ihn "platt" und für den weiteren Verlauf unbrauchbar zu machen. Die damalige Regel machte für Fälle dieser Art eine höhere Gewalt verantwortlich und verlangte eine Wiederholung der Begegnung. Jetzt ist die Regel wieder in Kraft getreten.
 
Tempi passati Einst sah man, wie Olli Kahn im Wahn die Sonne aus der Laufbahn boxen wollte. Heute ist es verpönt, die Sterne vom Himmel zu holen. Sisyphos hat über Ikaros gesiegt. Und Sisyphos soll, laut Camus, ein glücklicher Mensch gewesen sein.
 
Ronaldo frei vor Vermeer  Frei vor wem? Vermeer? Von Ajax? Um auch den noch zu umspielen und die Pille einzunetzen? Nein, das war der Alltag, damals. Der Spieler ist jetzt 60 und träumt von einem menschenleeren Kunstmuseum: Nur er, der Fußball-Meister CR7 und das Gemälde von Jan Vermeer, nichts sonst. "Dann ist das Mädchen mit dem Perlenohrring ganz allein mein Ding!"
 
Friedensgespräch  Die große Synagoge in Berlin wird von Polizisten mit Maschinengewehren bewacht. Auf der Straße davor steht ein Panzer quer, in dem ein junger Soldat sitzt und Kreuzworträtsel löst. "Franz", ruft er einem Kollegen auf der anderen Straßenseite zu, "Wunder mit vier Buchstaben?"  "Bern." "Passt!"
 
Tooor!  Bastian kennt einen Brasilianer, der nach jedem erzielten Tor auf allen vieren zur nächsten Eckfahne kriecht, die rechte Vorderpfote an die Stirn führt, "Gott zum Gruße!" ruft, das linke Hinterbein hebt, "Wasser marsch!" befiehlt, und dann, wie vom Blitz getroffen, in sich zusammensinkt und nur noch ein Häufchen Elend bildet. Einen schöneren Ausdruck des Torjubels, sagt Bastian, kenne er nicht.
Neue Geselligkeit  Es geschah auf einem Fußballplatz in Wladikawkas. Die beiden Mannschaften, die um 16 Uhr angefangen hatten, vergaßen in der Halbzeitpause, auf den Platz zurückzukehren. Auch die Schiedsrichter vergaßen das Spiel. Die Wörter "zweite" und "Hälfte" klangen plötzlich fremd. Also blieb man in der Umkleidekabine, saß herum, rauchte Papirossi und trank Wodka. Piroggen und Gurken gingen von Hand zu Hand. Einige googelten den Namen "Pelé", andere suchten nach den Bedeutungen von "Schnee". Zuschauer gab es nur wenige. Sie warteten darauf, dass es weiterging. Als es dann auch noch zu schneien anfing, kamen auch die Zuschauer in die Kabine. Man holte Kartenspiele aus dem Spind und blieb bis nach Mitternacht zusammen.
 
Paradies auf Erden  Einst verbot die Jenaer Regel das Wachsen von Bäumen auf dem Fußballplatz. Heute finden auf alten Fußballplätzen Landesgartenschauen statt. Einige Stadien und Arenen sind zu Neubauvierteln geworden. Aus den Zuschauerrängen hat man begrünte Schutzwälle gemacht. Die Flutlichtmasten sind stehen geblieben. Sie können bei Bedarf die Nacht zum Tag machen. Oder bei Regen die Sonne scheinen lassen.

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