Pia Mann

Sozialarbeiterin

Kurzbiographie

Ich wurde  im Herzen des  Ruhrgebiets, in  Gelsenkirchen, geboren  und bin somit mit Fußball  aufgewachsen. Mit zehn Jahren begann ich dann meine Vereinsaktivität beim SSV Buer 07/28. Dort machte ich die Erfahrung vieler Mädchen* und Frauen*, die in gemischten, d.h. männlich dominierten Vereinen spielen: alte Trikots von männlichen Teams auftragen, schlechte Trainings- und Spielzeiten, wenig Anerkennung. Trotzdem oder gerade deswegen hat mir der Fußball  jedoch auch viel  gegeben, wie z.B. Selbstbewusstsein, Durchsetzungsfähigkeit, Teamgeist und nicht zuletzt wertvolle Freundschaften.

Auch während Auslandsaufenthalten in den USA, in Spanien oder in der neuen  Wahlheimat  Berlin  war Fußball  stets  Mittel für Kontakt, Inklusion  und Gemeinschaft. Lange Zeit war mein  politisches  Handeln und Denken und  meine Leidenschaft für Fußball  strikt getrennte Bereiche in meinem Leben – bis ich mit DISCOVER FOOTBALL in Kontakt kam. DISCOVER FOOTBALL nutzt Fußball  als  Werkzeug, um sich für Geschlechtergerechtigkeit und gegen Diskriminierungsformen wie Sexismus, Homophobie  und Rassismus  etc. einzusetzen – auf und neben dem Platz. In unseren  Projekten kommen Fußballer*innen und Frauen- bzw. LGBTIQ-Rechtsaktivist*innen aus der ganzen Welt zusammen, um sich  zu vernetzen und sich zu empowern, ihren Platz in Fußball und Gesellschaft einzufordern.

Im Jahr 2012 wurde unser eigener Fußballverein, DFC Kreuzberg, gegründet, in dem ich seitdem wieder Fußball im Ligabetrieb spiele  und das  am liebsten am der 10. Auch dort verbinden wir Fußball mit queer-feministischem Aktivismus und ermöglichen Frauen*, sich in selbstorganisierten Strukturen und gemeinsamem Entscheiden zu stärken und aktiv gegen Sexismus, Homophobie, Transphobie und Rassismus  auf und neben dem Platz einzutreten.

Auszeichnungen

DFB-Ehrenamtliche  des  Jahres  2016

Pia Mann
Fußballfan / Vereinsmitglied

DFC Kreuzberg

Fußball ist ...

...der schönste Sport der Welt sowie Mittel, aktiv für Geschlechtergerechtigkeit und gegen Diskriminierungsformen wie Sexismus, Homophobie, Transphobie, Rassismus etc. zu kämpfen!

zurück