Der bayerische "Videostreit

Wem gehören die Bildrechte im Amateurfußball?

Es schwelt ein Streit im Lande Bayern. Genauer gesagt im Zuständigkeitsbereich des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV). Und das schon seit geraumer Zeit und über mehrere Instanzen. Der Verband nimmt im Zusammenwirken mit den Klubs der Amateur-Spitzenligen gebündelt die Verwertungsrechte an Bewegtbildern aus den Stadien für die betroffenen Vereine (von der Regionalliga bis zur Landesliga) wahr. Medien und Berichterstatter sehen sich dadurch massiv benachteiligt.

Es geht um wirtschaftliche Interessen, kartellrechtliche Zwänge, nicht zuletzt um die Interessen der Amateurvereine, die medial allzu oft im Schatten der großen Ligen und Profivereine stehen und eine möglichst breite öffentliche Aufmerksamkeit anstreben. Kurz: Es ist komplex. Beide Parteien treffen sich in Kürze erneut vor Gericht. Die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur lässt zuvor in Nürnberg die Protagonisten des Konflikts ihre Anliegen formulieren. Worum geht es den Streitenden und wie würde sich ein Urteil auswirken?

Den BFV vertreten Präsident Dr. Rainer Koch und der renommierte Münchner Sportrechtler Dr. Martin Stopper. Die Perspektive der Verlage und Medienhäuser erklären der Ressortleiter Sport der Mittelbayerischen Zeitung, Heinz Gläser, sowie der Vizepräsident des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS), Dr. Christoph Fischer. Die Moderation übernimmt Akademie-Mitglied Prof. Bernd Gäbler, Medienwissenschaftler an der FHM Bielefeld. 

 

Veranstalter: Deutsche Akademie für Fußball-Kultur in Kooperation mit dem Verein Nordbayerischer Sportjournalisten und dem Presseclub Nürnberg

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, um Anmeldung unter info(at)fussball-kultur.org wird gebeten.

 

 

02.05.2016
20 Uhr
Nürnberg
Presseclub Nürnberg
Gewerbemuseumsplatz 2, 90403 Nürnberg
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