Vorsicht, Fußball

Die Weite des Fußballkulturbegriffs ist schwer zu umreißen. Das ist einerseits kompliziert und erschwert es, sie vollständig zu begreifen und alle Gebiete abzudecken. Andererseits entsteht dadurch jedoch eine große Freiheit, Ideen aller Art umzusetzen. Und so stellen wir heute das Projekt von Martin Emmerling vor. Der freie Autor und Künstler setzte mit Freunden bekannte Szenen auf und um den Fußballplatz in der Münchener Öffentlichkeit um. Da wird die Straßenbahnhaltestelle schon mal zur Trainerbank (Anweisungen, Auswechslungen und Emotionen inklusive) oder die U-Bahn zur Spielerkabine.

Die Regeln beschreibt der Macher wie folgt selbst:

„Vorsicht Fussball!“ soll in komischer Art und Weise Szenen nachstellen, die sich normalerweise nur auf dem Fussballplatz ereignen. Als Kulisse dient die Öffentlichkeit – die Strasse, ein Bahnsteig, eine Treppe, eine Unterführung, ein Fußgängerampel usw.
 
Wichtig dabei ist, keine fussballerischen Elemente wie Ball, Trikots, Fahnen des Linienrichters, Tore usw. direkt zu übernehmen, sondern sie durch andere, auf der Strasse üblichen Gegenstände, auszutauschen. (Z.B. Fahne des Linienrichters – Regenschirm; oder Taktiktafel des Co-Trainers – Kreuzworträtsel in einer Zeitung)
 
Natürlich ist es wichtig, dass die Szenen vom Betrachter unmittelbar als „Szenen vom Fussballplatz“ wahrgenommen werden, keinesfalls sollen die Szenen abstrakt wirken - es kommt also auf eine detaillierte Darstellung an.

Die Trainerbank

Die Abseitsfalle

Vor dem Spiel

Die Halbzeitpause


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Aus wie vielen Personen besteht eine Fußballmannschaft – aus zehn, elf oder zwölf?