Das Projekt zielt darauf ab, eine gesteigerte Nachhaltigkeit und Aufmerksamkeit für die Themen Rassismus und Diskriminierung im Profi- und Amateurfußball zu schaffen, Gegeninitiativen auf nationaler und internationaler Ebene vorzustellen und zu unterstützen und so extremistischen Orientierungen entgegenzuwirken. Neben Tipps und Arbeitsmaterialen werden themenbezogene Literaturempfehlungen bereitgestellt.
Die englische Anti-Rassismus-Kampagne ist ein Gemeinschaftsprojekt der Spieler-Gewerkschaft (PFA), Premier League, Football-Foundation und -Association.
Im Gegensatz zu vielen anderen Bereichen der Gesellschaft bleibt Homosexualität im Fußball ein Tabuthema. Das verwundert auch einen Zusammenschluss von Sportbloggern, die sich mit der gemeinsamen "Aktion Libero" deutlich gegen Homophobie im Fußball aussprechen.
Benefiz-Fußball-Volksfest zur Integration ALLER Minderheiten in Köln, Berlin und Essen. Jeweils zwei parallele Turniere für Frauen und Männer mit bunt gemischten Teams aus vielen Gesellschaftsbereichen, Showprogramm und ganz besonders weltoffener Atmosphäre.
Die Sportarbeit der Evangelischen Jugend demonstriert ihre Selbstverpflichtung gegen Rassismus und Antisemitismus mit Projekten wie dem Friedenslauf oder einem Streetsoccer Cup mit 1100 Teilnehmern aus 62 Ländern. 2007 wurde Eichenkreuz Nürnberg für seine vorbildliche Arbeit vom DFB mit dem Julius-Hirsch-Preis ausgezeichnet.
Football Against Racism in Europe ist ein europaweites Netzwerk von Initiativen, die sich gegen Rassismus und Diskriminierung im Fußball einsetzen. Einmal jährlich findet die FARE-Aktionswoche statt. Hier gibt es aktuelle Informationen zu Mitgliederinitiativen und Aktionen
Der „Verein für antirassistische Fußballkultur“ ist ein gemeinsames Projekt von Fans verschiedener Vereine, Journalisten u.a., das auch eng mit FARE zusammenarbeitet.
Mit einer eigenen Stiftung möchte Lilian Thuram, französischer Weltmeisterspieler von 1998, seinen Beitrag zum langfristigen Abbau von Rassismus leisten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Bildung und Erziehung. (französisch)
Die internationale Initiative richtet sich gegen Homophobie und jegliche Voruteile gegen Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender im Breitensport Fußball. Prominenter Unterstützer ist die FA, der englische Fußballverband. Durch Aufklärungsarbeit und Kampagnen, sowie Partnerschaften mit Klubs im Profi- und Amateurbereich soll sukzessive daran gearbeitet werden, dass 'Fußball für Jeden' da ist.
Die Aktion "Fußballfans gegen Homophobie", schickt ein Anti-Diskriminierungs-Banner auf die Reise - zu Vereinen, in Fankurven und zu Fußballprojekten in ganz Deutschland.
Nazis haben weder im Fußball noch sonstwo etwas zu suchen. Trotzdem nutzen Rassisten die Plattform Fußball um ihr menschenverachtendes Gedankengut zu verbreiten. Die Facebook-Initiative informiert tagesaktuell über Vorkomnisse und ruft jeden Fan zum Engagement gegen Rassismus und Diskriminierung auf.
Die Initiative „Fußballvereine gegen Rechts“ hat sich ein großes Ziel vorgenommen: Sie will die verschiedenen Fußballvereine in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammenbringen, um gemeinsam gegen Rassismus und Gewalt im Sport einzustehen.[mehr]
F_in ist ein Zusammenschluss von Fanprojekt-Mitarbeiterinnen, Wissenschaftlerinnen, Journalistinnen und weiblichen Fans. Das Netzwerk zeigt, dass Fußball auch Frauensache ist – auf den Rängen, auf dem Platz, in der Gesellschaft.
Die Initiative hat das Ziel, die Integration und Toleranz im Leipziger Fußball zu stärken. Besonders der Breitensportfußball soll für ein demokratisches und grenzenüberwindendes Miteinander sorgen. Vorfälle aus der Umgebung können hier gemeldet werden, zudem besteht ein Schulungsangebot zum Thema.
Die unanbhängige Organisation IWG exisitiert seit 1994 und fördert - u.a. durch Netzwerke - eine Sportkultur, die es Frauen ermöglicht in allen Belangen zu partizipieren. 2014 findet in Helsinki eine Weltkonferenz statt. Auf der Website finden sich viele lesenswerte Berichte und Dokumente zum Download (Englisch).
Von der Bundesliga bis in die Kreisklasse: Rassismus hat im Fußball nichts zu suchen. Für Vereine gibt es hier ein Schild mit der Aufschrift "Kein Platz für Rassismus!" zu bestellen.
"Das Turnier ist keine Wettkampfveranstaltung! Es gibt nichts zu gewinnen" - Bis zu 204 Teams treffen sich trotzdem jährlich in Italien zum Fußball spielen. Organisiert und getragen vom Fanprojekt "Progetto Ultra" und dem Geschichtsinstitut "Istoreco"
Weit davon entfernt nur für den Fußball bereit zu stehen berät der Verein schnell zum Vorgehen gegen Rechtsextremismus, bietet Informationsvorträge an und dokumentiert Beispiele - dort findet man auch zahlreiche Beispiele aus der Welt des Sports.
Dem Rassismus die rote Karte zeigen haben sich die Initiatoren dieser Aktion in England nicht nur auf die Fahne geschrieben. Mit Schüler-Wettbewerben und diversen Projekten sollen alle Alters- und Gesellschaftsgruppen für das Thema sensibilisiert und als aktive Mitstreiter im Kampf gegen den Rassismus gewonnen werden.
Show Racism the Red Card – Deutschland e.V. basiert auf 16 Jahren erfolgreicher Arbeit in England, Wales, Schottland und Irland. Von diesen Erfahrungen profitiert man in Deutschland.
Genau wie beim Vorbild in Großbritannien wird ein Netzwerk mit
ehemaligen und aktiven Profisportlerinnen und Profisportlern aufgebaut, die Workshops begleiten und mit Vereinen, die ihre Stadien als Lernorte zur Verfügung stellen.
Seit 1989 kämpft das Netzwerk gegen Diskriminierung aufgrund sexueller Ausrichtung im Sport. Organisationen und Gruppen aus fast allen Ländern Europas vertreten.