Spruchsammlung

Die Sammlung von Fußballsprüchen bildet die Grundlage für die Auswahl des Fußballspruch des Jahres 2017, weshalb hier nur solche veröffentlicht werden, die seit August 2016 bis Ende Juli 2017 gefallen sind. Eine weitere Bedingung für den Preis ist die Äußerung in deutscher Sprache (im Original) - in unserer Sammlung tauchen ausländische Sprüche außer Konkurrenz auf.

Hier können Sie ab sofort wieder selbst Sprüche einreichen und damit für den Deutschen Fußball-Kulturpreis 2017 vorschlagen. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlosen wir zwei Jahresabos des kicker-sportmagazins.

Spruch einreichen
»Ich mische mich schon gerne ein und mache einen Trainer verrückt.«
Horste Heldt
zum Dienstantritt in Hannover
»Wenn zwischen den Ohren alles stimmt, stimmt auch unten alles.«
Nico Kovac
»Wenn du entertained werden willst, dann zieh' nach München, geh' abends zu DSDS - oder hol' dir ne Bratwurst. «
Christoph Kramer
zu den Pfiffen gegen die eigene Mannschaft im Spiel gegen den FC Augsburg
»Ich habe nichts gegen das Wort Europa. Ich bin ja nicht die AFD.«
Alexander Nouri
»Unser Plan war, dass wir in Führung gehen. Was wir auf keinen Fall wollten war, in Rückstand zu geraten.«
Christian Heidel
»Stell dir mal vor, Lahm spielt im Tatort, Alter. Das geht doch nicht, Digga. Das wär so ein GZSZ-Typ.«
Kida Ramadan (Schauspieler)
Ramadan im 11Freunde-Podcast "Matchday" auf die Frage, welchen Fußballer er sich als Schauspieler vorstellen könnte.
»Rechnerisch ist es auch noch möglich, dass ich Milliardär werde.«
Gertjan Verbeek
auf den Hinweis, dass der VfL Bochum rechnerisch noch absteigen könnte.
»Er hätte ruhig vorher mal einen halten können. Keine Ahnung, wieso der man of the match ist.«
Bastian Oczipka
nach dem Elfmeterschießen im Pokal-Halbfinale, in dem Torhüter Hradecky "erst" den siebten und achten Schuss gehalten hat
»Heute essen wir sicher keine glutenfreie Pasta. Heute trinken wir nur Bier.«
Lukas Hradecky
Nach dem Einzug ins Pokalfinale
»"Marc würde am liebsten schon am Samstag spielen. Mit Ganzarm-Gips. Das ist nicht möglich. Hauptsächlich deshalb, weil er dann nicht auf Abseits reklamieren kann."«
Thomas Tuchel
über den beim Anschlag auf den Bus verletzten Marc Bartra
»Man muss jetzt kein Mathematik-Genie sein, um zu konstatieren, dass Dortmund in sieben Minuten jetzt vier Tore schießen müsste... (kurze Pause). Drei Tore, drei reichen. Das ist auch viel.«
Béla Réthy (ZDF-Kommentator)
Kurz vor Ende des Rückspiels im Viertelfinale der Champions League in Monaco lag Borussia Dortmund mit 1:3 zurück. Aufgrund der 2:3-Hinspielniederlage in Dortmund hätte der BVB noch drei Tore gebraucht.
»Wenn er für jedes Tor einen Zahn verliert, hat er am Ende seiner Karriere trotzdem noch genug Zähne. So oft wird er nicht treffen.«
Ralph Hasenhüttl
über Spieler Diego Demme, der bei seinem 1. Bundesliga-Tor einen Zahn verlor
»Wir sind beschissen worden heute Abend, im wahrsten Sinne des Wortes!«
Karl-heinz Rummenigge
nach dem Aus im Champions-League-Viertelfinale bei Real Madrid
»Der eine springt hoch wie ein Pferd, der eine rennt schnell wie ein Pferd.«
Nils Petersen
nach der 0:4-Niederlage über die Leipziger Angreifer Yussuf Poulsen und Timo Werner
»Eine Serie fängt für mich erst nach zehn Spielen ohne Niederlage an.«
Frank Baumann
nach erst neun ungeschlagenen Spielen des SV Werder Bremen
»Wir haben heute das ganze Osterfest samt Auferstehung in 90 Minuten erlebt.«
Michael Köllner
zum 2:1-Sieg des 1. FC Nürnberg am Karsamstag gegen Erzgebirge Aue
»In Augsburg brennt der Baum«
Onetz.de
Nachdem Manuel Baum, der Trainer des FC Augsburg, vor dem Spiel bei Hertha BSC Berlin erklärt hatte, er brenne richtig.
»Ein Bauer muss sich auch mal von seinen Kühen und Schweinen trennen - auch wenn er eine gute Beziehung zu ihnen hat.«
Julian Nagelsmann
über die Transfers von Süle und Rudy zum FC Bayern
»Da hast du gefühlt ein paar Steinplatten auf der Brust und dann sollst du Nachts in Ruhe atmen.«
Michael Köllner
über die Erwartungshaltung an den 1. FC Nürnberg
»Eigentlich bedeutet Derby nur die Verzehnfachung der Angst vor einer Niederlage.«
Thomas Nowag (Sportjournalist sid)

Seit 2015 kann der Preisträger sogar etwas von seinem "Erfolg" weitergeben. Der Fußballspruch des Jahres ist mit 5.000 Euro dotiert, die einem gemeinnützigen Zweck zu Gute kommen. Dies wird ermöglicht von VOLKSWAGEN. PARTNER DES FUSSBALLS. Zudem erhält der Sieger die begehrte Preisfigur MAX.