Fußballbuch des Jahres

Die Begeisterung über den im Grunde recht simplen Sport Fußball drückt sich nicht nur im Spiel und auf den Zuschauerplätzen aus. Die Popularität des Fußballs durchzieht im Grunde unseren gesamten Alltag und jeden sozialen Bereich des Landes. Auch die Literatur macht da beileibe keine Ausnahme.

Das Genre des Fußballbuchs ist dennoch ein relativ junges. Bis tief in die 90er Jahre hinein dominierten mit Ausnahmen großformatige Bildbände zu den wichtigen Turnieren und Einzelbiographien die einschlägigen Verlagsprogramme. Damit hatte es ein Ende, spätestens seit dem überwältigenden Erfolg von Nick Hornbys ‚Fever Pitch‘. Ganz sicher aber als sich eine Generation junger Autoren aufmachte, Fußball nicht nur plastisch zu beschreiben sondern als das wahrzunehmen, was er im Grunde eigentlich ist: Ein Massenphänomen, das einen immensen gesellschaftlichen Einfluss ausübt. 

Dieser Entwicklung trägt die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur seit 2006 Rechnung. Mit der Auszeichnung zum "Fußballbuch des Jahres" zeichnet sie literarische Werke aus, die den Fußball auf eine besondere Weise präsentieren und dabei dem Leser eine neue Perspektive von der Sportart bieten. Der Autor des Siegerbuches erhält neben dem Max ein Preisgeld von 5.000 € - gefördert von easyCredit.

Über die Auszeichnung wacht und entscheidet eine zwölfköpfige Jury mit FAZ-Herausgeber Jürgen Kaube und der ehemaligen Fußball-Nationalspielerin Katja Kraus an der Spitze. Das Verfahren ist dabei simpel wie plausibel. Jedes Jury-Mitglied nominiert einen Favoriten und begründet dies schriftlich. Ist die Short-List komplett, geht es in die Abstimmungsphase. Den fachkundigen und strengen Augen der JurorInnen halten nur die besten Titel stand.

Die Auszeichnung "Fußballbuch des Jahres 2016" ist mit einem Preisgeld von 5000 € dotiert - gestitet von easyCredit. Zudem erhält der Sieger die begehrte Preisfigur MAX.

Die Sieger beim Fußballbuch des Jahres