Fan-Choreografie 2011
Die "Fritz-Walter-Choreografie" gewinnt den easyCredit-Fanpreis 2011.
Der Preisträger steht fest: In einer spannenden Abstimmung der Jury setzte sich gegen starke Konkurrenz die "Fritz-Walter-Choreografie" von Fans des 1. FC Kaiserslautern durch. Von 35 zur Auswahl stehenden Choreos beeindruckte sie die Juroren am nachhaltigsten - und sollte deshalb mit dem easyCredit-Fanpreis 2011 ausgezeichnet werden.
In einem offenen Brief an die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur vom 19.10.2011 teilte die Fangruppierung ‚Generation Luzifer Kaiserslautern 1998’ mit, den Preis für die beste Fan-Choreografie des Jahres nicht annehmen zu wollen. Hier geht es zur Stellungnahme der Akademie.
Sehen Sie hier außerdem die Top 11 Choreografien der Saison 2010/11!
Und darum ging’s!
Mit viel Aufwand, Vorarbeit, Logistik und mit jeder Menge Herzblut präsentieren die Fans der Bundesliga-Klubs fast jeden Spieltag neue, selbsterdachte Choreografien. Die Adressaten dieser Inszenierungen sind vornehmlich die eigenen Mannschaften, Spieler und Vereine.
So hat sich in den Kurven gerade im letzten Jahrzehnt eine fast theaterreife Kultur entwickelt. Mit Kombinationen aus Text und Bild, Anleihen bei Comic, Grafik und Design wirken die Kurven wie faszinierende Bühnenbilder, die unter der Beteiligung tausender Zuschauer zustande kommen. Es geht dabei um Stimmung, Spaß und Anfeuerung, und manchmal auch um Vereinspolitik oder die ganz große ‚Fußballkritik‘ – gezielte Provokationen inklusive. Für den Preis der besten Fan-Choreografie gilt deshalb: Provokation ja, aber bitte nicht unter die Gürtellinie!
Gewürdigt werden sollten Originalität, Witz und Suggestivkraft ebenso wie die technisch-organisatorische Leistung. Und natürlich die Überzeugungskraft des Statements, egal ob zu Kultur, Geschichte, sportlicher oder wirtschaftlicher Situation von Verein, Liga oder dem Fußball überhaupt.
Gesucht wurde die beeindruckendste Choreografie aus Bundesliga und DFB-Pokal der Saison 2010/2011. Inhalte und Form der Choreografien sollten dem Fairness-Gedanken Rechnung tragen und keine sexistischen, rassistischen oder gewaltverherrlichenden Tendenzen aufweisen: Fair geht immer vor. Im Blick waren dabei ausschließlich Kurveninszenierungen bei Bundesliga- und DFB-Pokalspielen. Hier finden Sie die Vorauswahl aus 35 bemerkenswerten Choreografien als Grundlage für die Entscheidung der Jury.
Das Preisgeld in Höhe von 3.000 € ist für einen vereinsnahen sozialen oder kulturellen Zweck zu verwenden, den der Wettbewerbssieger oder dessen Vertreter bestimmen dürfen.
Die Sieger-Choreografie und eine Top-Auswahl der Saisonbesten werden bei der Preis-Gala vorgestellt. Der Sieger darf mit dem Titel und dem Logo „Deutscher Fußball-Kulturpreis 2011“ in eigener Sache werben.







