Walther-Bensemann-Preis
Sonderpreis für Engagement und gesellschaftliche Verantwortung
Die bisherigen Preisträger
Preisträger 2012
Uwe Seeler
Uwe Seeler kam 1936 in Hamburg zur Welt und ist auch im Alter von 75 Jahren eine der großen Sportlerpersönlichkeiten der Bundesrepublik. 1972 beendete er seine aktive Laufbahn. Doch noch immer findet sein Wort Gehör, vergleichbar nur mit dem Franz Beckenbauers. Dabei galt und gilt Seeler eben nicht als ‚Lichtgestalt‘. Genau das Nicht-Glamouröse seiner Persönlichkeit scheint aber das Geheimnis seiner immensen Popularität zu sein.
Preisträger 2011
Sir 'Bobby' Charlton
Die Legende von Manchester United blickt auf eine große Karriere als Spieler, Trainer und Funktionär zurück. Einfach weil er Glück hatte, wie der immer bescheidene Brite untentwegt wiederholt - denn Fußball spielen fand er wohl immer recht einfach. Neben seiner Virtuosität am Ball bestach der Weltmeister von 1966 durch seine Fairness auf und neben dem Platz und sein ausgeprägtes soziales Engagement. Dabei musste er schon zum Beginn seiner Karriere Tragisches erleben.

- Otto Rehhagel
Preisträger 2010
Otto Rehhagel
‚Rehakles‘, ‚König Otto‘, ‚Kind der Bundesliga‘ – Otto Rehhagel erhielt im Laufe seiner bewegten Karriere im Profifußball so manche sportliche Ehrenbezeichnung. Zurecht, blickt man auf einzigartige Erfolge wie den Gewinn der Meisterschaft mit Aufsteiger Kaiserslautern oder den Europameistertitel mit dem griechischen Nationalteam. Besonders bemerkenswert war und ist jedoch seine Philosophie im Umgang mit seinen Spielern: Um das beste aus ihnen heraus holen zu können, müsse man sie als Menschen wahrnehmen, die auch abseits des Sportplatzes Sorgen und Nöte haben.
Preisträger 2009
César Luis Menotti
Eine mutige Geste machte César Luis Menotti (*1938) weltberühmt – im Augenblick seines größten sportlichen Triumphs, dem Gewinn der Weltmeisterschaft 1978 im eigenen Land, Argentinien, verweigerte er bei der Siegerehrung dem amtierenden Staatsoberhaupt, Junta-General Jorge Rafael Videla, öffentlich den Handschlag. Auch sportlich setzte Menotti Zeichen: Als Spieler, aber vor allem als Trainer. Neben der Albiceleste prägte er mit seiner romantischen Vorstellung vom schönen, guten und wahren Fußball etliche Top-Clubs der Welt.
Preisträger 2008
Bernhard "Bert" Trautmann
Bernd Trautmann (*1923) wurde 1949 in einem britischen Kriegsgefangenenlager in der Nähe von Liverpool vom englischen Erstliga-Klub Manchester City als Torwarttalent entdeckt. Legendär ist das Pokalfinale von 1956, in dem Trautmann trotz einer schweren Nackenverletzung den Sieg sicherte. Er wurde zum Fußballer des Jahres 1956 gewählt, erhielt 1997 das Bundesverdienstkreuz und die Queen ernannte ihn 2004 zum "Ehrenoffizier des Britischen Empire". Die von ihm mitgegründete „Trautmann Foundation" verfolgt das Ziel, jungen Menschen positive Werte zu vermitteln.
Preisträger 2007
Alfredo di Stéfano
Alfredo Di Stéfano (*1926) gilt als einer der besten Fußballer aller Zeiten. Als Regisseur von Real Madrid gewann er zwischen 1956 und 1960 fünfmal in Folge den Europapokal der Landesmeister. Außerdem gewann er acht spanische Meisterschaften und einmal den Weltpokal, war fünfmal Torschützenkönig in der Primera División und wurde 1957 und 1959 zu Europas Fußballer des Jahres gewählt. Heute ist Di Stéfano Ehrenpräsident bei Real Madrid.
mehr...

- Franz Beckenbauer
Preisträger 2006
Franz Beckenbauer
Beckenbauer (*1945) ist eine der Gallionsfiguren des deutschen Fußballs. Bereits in seiner aktiven Karriere wurde er mit dem FC Bayern München fünf mal Deutscher Meister, vier mal Pokalsieger und drei mal in Folge Gewinner des Europapokals der Landesmeister. Neben dem Brasilianer Mario Zagallo schaffte es Beckenbauer als einziger, sowohl als Spieler (1974) als auch als Trainer (1990), Weltmeister zu werden. Sein größter Erfolg war jedoch die Organisation der Weltmeisterschaft 2006 als Symbolfigur des gastfreundlichen Deutschlands.
mehr...










