26. Juli 2012: Viel bleibt Juror Jürgen Kaube zu Thomas Kistners "FIFA-Mafia" nicht zu sagen. Außer vielleicht, dass es auch dem informierten Leser bei der Lektüre der Machenschaften den Atem verschlägt und der gelebten "Scheinheiligkeit in die Parade fährt". Deshalb "verdient (es) jeden Preis".
26. Juli 2012: Die Austragungsorte der EURO hätten Einiges zu bieten gehabt - erfährt man in Serhij Zhadans Sammelband "Totalniy Futbol". Juror Michael Wulzinger wundert sich deshalb, warum so viele Fans nach dem jeweiligen Spiel direkt nach Hause flogen. Reiselust macht aber auch die nachträgliche Lektüre. Hier geht es zur Rezension.
24. Juli 2012: Vom Titel über die Protagonisten bis zum Plot wirkt "Beckenbauer taucht nicht auf" ziemlich albern. Doch die Lektüre lohnt sich, sagt Birgit Schönau, die sich "blendend amüsiert", wenn sich das Alien Anatol Hinueber etwa über die strengen Mienen der Bayernspieler wundert - bei deren gymnastischen Übungen. Denn die Historiker der Zukunft dürften die gleichen Fragen stellen...
24. Juli 2012: Es muss ja nicht immer Kriegsmetaphorik sein, aber die teils abstrusen Begriffe aus der Fußballberichterstattung schaffen es nicht nur in den Alltagsgebrauch, sondern sogar ins Lexikon - eine Facette des wissenschaftlichen Sammelbandes zu Sprache und Fußball, den Hans Böller für das Fußballbuch des Jahres nominiert! Hier geht's zur Rezension.
19. Juli 2012: Lebenswege können verschieden sein, auch wenn die Ausgangspositionen sich ähneln. Das zeigt Michael Horeni in seinem Buch über die Boateng-Brüder, das die Biografien nicht nur erzählt, sondern vor allem verstehen hilft. Lesen Sie hier Anna Kempers Rezension.
19. Juli 2012: Nach der Lektüre von Moritz Volz' "Unser Mann in London" schlägt Juror Ludger Schulze nicht nur das Buch für den Deutschen Fußball-Kulturpreis vor - sondern sieht den Autor auch in der Autorennationalmannschaft!
17. Juli 2012: Traumhafter Fußball, boshafte Rivalität und die harte Realität des Lebens in der Atacama Wüste - alles verpackt in einem Roman, der "eine herzensgute Wärme" ausstrahlt. Für Stefan Erhardt das beste Fußballbuch der Saison: »Der Traumkicker« von Hernán Rivera Letelier.
17. Juli 2012: Der Rehhagel'sche Frühstückstisch, Angela Merkels Ratschläge an Mesut Özil oder die DFB-Ehrentoilette. Geschichten, die mit dem eigentlichen "Spiel" wenig zu tun haben - Moritz Rinke schafft es trotzdem, seine Liebe zum Fußball mit ihnen auszudrücken. Schreibt jedenfalls Bernd Gäbler, der den Titel für das Fußballbuch des Jahres nominiert.
17. Juli 2012: Das Buch über den großen Johan Cruyff darf unter den Kandidaten für das Fußballbuch des Jahres 2012 nicht fehlen. Hier geht es zur Rezension Hans Meyer zum Werk von Vorjahressieger Dietrich Schulze-Marmeling.
Wunderbaren Fußball, wie die Spanier heute, spielten die Österreicher schon in den 1930er Jahren. Ein Roman über deren Star-Spieler Matthias Sindelar ist in diesem Jahr Kandidat für das beste Fußballbuch. Warum, das erklärt Juror Matti Lieske von der Berliner Zeitung in seiner Kurzrezension.
11. Juli 2012: ... mit »Sprache und Fußball im Blickpunkt linguistischer Forschung« einen wissenschaftlichen Sammelband. Damit ist die Short List für das Fußballbuch des Jahres 2012 komplett!
11. Juli 2012: ... Thomas Franke und Marko Hofmann mit:
»neunzehn87. Der Triumphzug des 1. FC Lok Leipzig durch Europa« für das Fußballbuch des Jahres. 25 Jahre nach dem Finaleinzug greift man also wieder nach einem Titel.
11. Juli 2012: ... Armin Kratzerts Roman: »Beckenbauer taucht nicht auf« für das Fußballbuch des Jahres. Ohne Lichtgestalt geht es einfach nicht - oder doch?
11. Juli 2012: ... Matthias Berghöfers Sammelband:
»1904 Geschichten. Mit Schalke is wie wennze fliechs« für das Fußballbuch des Jahres 2012. Ob sich erstmals ein Vereinsbuch durchsetzen kann?
26. Juni 2012: ... den Mittelstürmer der Autorennationalmannschaft Moritz Rinke mit: »Also sprach Metzelder zu Mertesacker. Lauter Liebeserklärungen an den Fußball« für das Fußballbuch des Jahres 2012.
26. Juni 2012: ... Hernán Rivera Letelier: »Der Traumkicker« für das Fußballbuch des Jahres. Damit ist auch der erste Roman im Wettbewerb angekommen.
26. Juni 2012: ... Dietrich Schulze-Marmeling: »Der König und sein Spiel. Johan Cruyff und der Weltfußball« für das Fußballbuch des Jahres 2012. Damit ist der Titelverteidiger wieder im Rennen!
26. Juni 2012: ... Moritz Volz: »Unser Mann in London« für das Fußballbuch des Jahres. Der Profi erzählt von seinen 11 Jahren als deutscher Fußballer in England.
22. Juni 2012: ... »Im Inneren der Haut. Das Leben des Fußballspielers Matthias Sindelar« von Wolfgang Weisgram. Der "Papierene", wie Sindelar genannt wurde, gilt als einer der größten österreichischen Fußballer.
22. Juni 2012: ... "Die Brüder Boateng. Drei deutsche Karrieren" von Michael Horeni für das Fußballbuch des Jahres 2012. Die Politik-Redakteurin (Die Zeit) ist das erste Mal in der Buchjury mit dabei. Herzlich willkommen!
21. Juni 2012: ...Serhij Zhadan "Totalniy Futbol: Eine polnisch-ukrainsche Fußballreise" für das Fußballbuch des Jahres. Damit wäre auch das erste Buch zur Europameisterschaft mit im Rennen.
21. Juni 2012: ...Thomas Kistner: "Fifa-Mafia. Die schmutzigen Geschäfte mit dem Weltfußball" für das Fußballbuch des Jahres. Damit ist die short list 2012 eröffnet. Weitere Nominierungen folgen in Kürze!
19. Juni 2012: Die Jury für das Fußballbuch des Jahres 2012 steht: Mit Anna Kemper gibt es einen Neuzugang zu verzeichnen - ansonsten findet sich viel Erfahrung im Team von Coach Hans Meyer. Erste Nominierungen werden zum Ende der Woche erwartet.
7. Juni 2012: Jede Menge Fußballbücher stehen unseren Jurorinnen und Juroren in diesem Jahr wieder zur Wahl. Unsere Liste (ohne Garantie für Vollständigkeit) zählt etwa 250 Titel. Die mit direktem Bezug zur Europamiesterschaft in Polen und der Ukraine sind extra markiert. Schauen Sie rein! (pdf, 64 KB)
8. Mai 2012: Wer hat das beste Fußballbuch der Saison geschrieben? Und wird deshalb im Oktober mit dem MAX ausgezeichnet? Diese Frage wird sich im Sommer auch eine gewohnt kompetent und prominent besetzte Jury stellen. Lesen Sie hier welche Bücher überhaupt in Frage kommen, wie die Jurierung verläuft und welcher Preis dem Autoren/der Autorin winkt.