Fußballspruch des Jahres 2011
Das Saalpublikum bei der Gala zum Deutschen Fußball-Kulturpreis hat entschieden: Der Fußballspruch des Jahres stammt in diesem Jahr von Roman Weidenfeller. Der Torwart von Borussia Dortmund setzte sich im Halbfinale gegen Christoph Daum durch und triumphierte im Finale denkbar knapp über Thomas Müller. Die beiden Juroren Günther Koch und Manni Breuckmann mussten gar die einzelnen Stimmen auszählen.
Das Fußball-Denglish des Lothar Matthäus oder Franz Beckenbauer ist legendär, dafür kann man mehr oder weniger Verständnis haben. Mario Basler zum Beispiel hatte eher mehr, patzig bis bockig meinte er mal zur sprachlichen Globalisierung auf dem Platz: „Ich lerne nicht extra Französisch für die Spieler, wo diese Sprache nicht mächtig sind.“ Etwas zartfühlender assistierte Jürgen Wegmann: „Das muss man verstehen, dass er Schwierigkeiten hat, sich einzugewöhnen. Er ist die deutsche Sprache noch nicht mächtig.“ Und allergrößtes Verständnis hat jetzt sicherlich Roman Weidenfeller verdient. Vor den Mikros von Dubai TV wollte der Meister-Torwart der Dortmunder einfach zu viel auf einmal. Nämlich zugleich die BVB-Fans und das Publikum auf der ganzen Welt wissen lassen, wie phänomenal diese Meistersaison war. Zusätzlich unter Zeitdruck durch die anberaumte Meisterfeier, sagte er dann halt:
„I think we have a grandios Saison gespielt.“
... und wurde dafür mit dem MAX für den Fußballspruch des Jahres 2011 ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch!

Die feierliche Übergabe des MAX an Roman Weidenfeller fand gut eine Woche nach der Gala im aktuellen Sportstudio des ZDF statt (zur Mediathek). Auch Spruchpate Peter Parkster war mit dabei und präsentierte seinen Text vor einem Millionenpublikum. Wie der sich freute, können Sie (wie den zugehörigen Text) hier nachlesen.










