Die Top 11

"...boy meets ball. Eine Kindergartenbeziehung, die dann alle Stadien einer großen Liebe durchläuft: permanenter Austausch von Zärtlichkeiten, Abendessen bei Kerzenschein, gemeinsame Spaziergänge, Abhängen vor dem Fernseher, im Bett zu zweit.

Professionell, aber mit dem nötigen Gefühl und einer Prise Selbstironie hat das insgesamt siebenköpfige Team diese Szenen einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft eingefangen. Eine lebenslange Affäre in nur 90 Sekunden ausgebreitet – das ist wahrhaft preiswürdig."

Aus der Würdigung von Jury-Kapitän Dr. Christof Siemes

2. "Fan-Sein kennt keine Grenzen"

Ein älterer Herr sieht begeistert einem „bunt-gemischten" Team beim Fußballspielen zu. Durch einen Querschläger bietet sich ihm die Gelegenheit, am Spiel teilzunehmen. Zum Erstaunen aller schießt er ein unhaltbares Tor. Begeistert von diesem Tor feiern alle gemeinsam ihren neuen Mitspieler.

Die beiden Kommunikationsdesign-Studenten aus Koblenz, Daniel Kreuter und Manfred Baulig, wollen mit ihrem Kurzfilm zeigen, dass Fußball und das Fan-Sein quer durch alle Gesellschaftsschichten verbindet - unabhängig von Herkunft, Alter oder Geschlecht, verbindet. Insgesamt zehn Menschen waren an der Produktion beteiligt die in der „Rekordzeit“ von drei Tagen, inklusive Dreh und Postproduktion, fertiggestellt war.

3. "Strassenfussball-Kultur"

Fußball in seiner für den Regisseur ehrlichsten Variation: Völlig unverfremdet und authentisch. Trotz aller Armut und Misere im Ghetto von Havana, Kuba, finden zwei Kinder Freude und Sinn am Kicken mit dem Ball.

Der Lehrbeauftragte für Fußball an der Uni Münster und Trainer von Mannschaften mit Migrationshintergrund ist seit 2001 mit der Medienfirma Sports-Media-Team selbstständig. Auf Reisen hat er seine Kamera immer dabei, um Fußball in seiner reinsten Form zu Filmen: Auf Bolzplätzen, in Hinterhöfen oder auf der Straße. Aus Archivbildern entstand so auch dieser Film.

3. "Fußballfieber"

Ein deutscher Nationalspieler bereitet sich akribisch auf das Spiel vor, es sind immer die selben Rituale und Abläufe. Doch ist es wirklich ein Nationalspieler, oder vielleicht doch nur der größte Fan überhaupt?

Die Macher sind seit 2009 Studenten an der Filmhochschule München im Studiengang Produktion und Medienwirtschaft. Die Filmhochschule unterstützte das Team auch bei der Ausrüstung. Gedreht wurde eineinhalb Tage im Olympiastadion München und in einem privaten Wohnzimmer mit über 20 Freunden.  Die Produktion nahm mehrere Wochen in Anspruch.

5. "Die Seele des Spiels"

Der Regisseur: „Die Seele des Fußballs verbindet die Herzen der Menschen. Sie begibt sich auf eine Reise zu den Ursprüngen der Faszination. Die Reise beginnt und endet auf dem Platz und wir alle dürfen ihr für 90 Minuten/Sekunden beiwohnen.“

Der Kommunikationstheoretiker beschäftigt sich unter anderem auf seiner Internetplattform „Kontextschmiede“ mit der praktischen Seite moderner Kommunikation. In seinem Beitrag will der Düsseldorfer mit Metaphern und entsprechenden Bildern seine Sicht auf das für ihn Wesentliche am Fußball mitteilen. Nach Ausgestaltung der Idee benötigte er für die Umsetzung etwa eine halbe Woche.

6. "Schneckenball WM - Deutschland gegen Niederlande"

Zu sehen ist die Zusammenfassung des fiktiven Finales der WM in Südafrika, Deutschland gegen die Niederlande,  mit den „Top-Fußballspielern“ Schleimsteiger, van der Schneck und Lahm.

Christoph Schaarschmidt, Student der Medientechnik an der Hochschule Mittweida, beschäftigt sich im Rahmen seiner Abschlussarbeit mit der Zeitrafferfotographie. So entstand auch die Idee, das „Traumfinale“ der WM 2010 mit Schnecken als Spielern umzusetzen. Vom Schneckensammeln bis zur Vertonung vergingen etwa vier Tage.

7. "Das Abstiegsgespenst"

Der Film beschreibt eine Verkettung von Umständen, die letztlich zum Tor führen. Zu Beginn der Kettenreaktion steht ein Anruf  vom ZDF-Sportstudio. Daraufhin löst das Abstiegsgespenst die Torjägerkanone aus. Alle Stationen sind dabei für den Torerfolg mit verantwortlich.

Der bildende Künstler Axel Haberstroh legte das Hauptaugenmerk auf die Gestaltung der Kulisse seines Beitrags. Nachdem er im ZDF Sportstudio als Gastschütze Bayern-Star Toni Kroos mit 2:0 beim Torwandschießen besiegte, war die Torwand neben dem drohenden Abstieg seines Heimatvereins Karlsruher SC Haupt-Motiv des Trickfilms.

8. "Du musst rausgehen und Fußball spielen"

Ein Titan des Fußballs (Genau! Es könnte Oliver Kahn sein.) bringt Lucas einen Ball. Zusammen mit einer Botschaft. Lucas versteht diese Botschaft, denn sie ist eindeutig.

Dieser Beitrag ist ein echtes Debüt. Angeregt durch den Wettbewerb „5 Minuten Alltag“ der Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien griff das Team aus Hamburg zum ersten Mal zur Kamera. Die Handlung entstand zu einem Großteil erst bei den Dreharbeiten, die drei Nachmittage dauerten. Um den Schnitt abzurunden, arbeitete Lutz Meissner zwei Wochen jeden Abend an dem Material.

9. "Fan-Meisterschule" (Kurzversion)

 

„Fußball ist ein Sport für ungebildete Menschen“. Das bedeutet: Der Unterricht geht vor – auch wenn Deutschland gegen England im Achtelfinale steht. Die ganze Klasse, aber auch der strenge Lehrer, verfolgen das Spiel  heimlich. Nach dem Siegtreffer zum 4:1 brechen bei allen die Emotionen durch. Und die Moral von der Geschicht‘: "Bildung schützt vor Fußball nicht!" 

Der Lehrer Carsten Sander setzt seit einiger Zeit in seiner Freizeit kleinere Filmideen um. An der Umsetzung und Entwicklung der Idee waren alle Schüler seiner Klasse WG 11/4 des Wirtschaftsgymnasiums Waiblingen beteiligt. Die Dreharbeiten beanspruchten drei Stunden.

9. "Starke Stimmen für Deutschland"

Der Knabenchor Hannover singt während seiner Chinatournee im Juli 2010 die Fangesänge „Olé, super Deutschland“ und „54, 74, 90, 2010“ in einer vierstimmigen Chorversion. Kombiniert wird der Vortrag mit Bildern von Fans auf der Straße, die das Gleiche in der „klassischen“ Version singen.

Der Knabenchor Hannover befand sich während der Fußball-WM in China. Die Mitglieder fühlten sich durch die Ferne zur Heimat besonders verbunden mit der Fußball-Nationalelf, da auch sie in einem fremden Land die Leute begeistern sollten. Der Chor besteht aus ca. 60 Personen. Idee, Proben und Schnitt wurden komplett während der zweiwöchigen Tournee realisiert.

9. "Südafrika vs. Mexiko"

Der Kurzfilm zeichnet die Tor- und Jubelszenen des Eröffnungsspiels der Fußballweltmeisterschaft 2010 nach, in dem sich Gastgeber Südafrika und Mexiko mit 1:1 unentschieden trennten.

Seit Sommer 2007 betreibt der fußballverrückte Macher dieses Videos sein Hobby, Fußballspiele mit Legofiguren in Stop-Motion-Technik, sogenannte Brickfilme, nach zu filmen. Das Spiel Südafrika gegen Mexiko ist nur eines von mehreren Spielen der Weltmeisterschaft 2010, die Fabian Moritz aus Laatzen in seinem Großprojekt von Legofiguren nachspielen ließ. Die Produktion des Filmes dauerte ungefähr zehn Stunden.


Regie: Sebastian Rasch
Idee: Sebastian Rasch, Jan Suwalski
Kamera: Sebastian Rasch
Technik: Timo Goldberg
Postprod: Olga Fuchs, Lilli Peter, Sebastian Rasch
Darsteller: Olga Fuchs , Jan-Hendrik Loch, Jonah Vöse

 

Regie und Schnitt: Daniel Kreuter (Koblenz)

Kamera, Postproduktion: Manfred Baulig

Hauptrolle: Helmut Baulig

 

 

Regie, Kamera und Schnitt: Dirk Egbringhoff (Münster)

Darsteller:  zwei Straßenkinder aus Havana


Regie und Schnitt: Max Mayer (München)

Kamera: Jan Linnartz

Hauptrolle: Robert Freiberger

 

Regie: Jakob Jochmann (Düsseldorf)

 

 


Regie, Kamera und Schnitt: Christoph Schaarschmidt (Mittweida)

Ton, Kommentator: Marcel Görner


Regie und Kulisse: Axel Haberstroh (Karlsruhe)

Kamera: Agnes Karow


Regie und Schnitt: Lutz Meissner (Hamburg)

Darsteller:  Lucas Drobek, Stefan Burmeister

 

Regie: Carsten Sander (Waiblingen)

Darsteller: Klasse WG 11/4 Wirtschaftsgymnasium Waiblingen

 

Regie und Konzept: Nicolas Halbach, Jörg Breiding, Michael Jäckel und Daniel Bühl (Hannover)

 

 

Regie und Produktion: Fabian Moritz (Laatzen)


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