Sport Feuilleton

Wer ist besser? Messi oder Cristiano Ronaldo

Der aktuelle "kicker" stellt der Fußballprominenz eine kaum zu beantwortende Frage. Auch die Akademie-Ehrenmitglieder Sir Alex Ferguson, César Luis Menotti und Jorge Valdano kommen zu Wort.

Persönliche Präferenzen haben die meisten - aber so wirklich festlegen möchte sich kaum einer der Befragten, zum Großteil selbst Fußballlegenden. Mit dabei etwa Pelé, Ruud Gullit, Gary Lineker und Francesco Totti. Schwächen traut sich dabei niemand zu identifizieren, betont werden die außergewöhnlichen Stärken: Ronaldo, der eiskalte Torjäger mit unbändigem Ehrgeiz und dem unendlichen Willen in allen Bereichen besser zu werden auf der einen Seite. Bei Messi auf der anderen fallen oft Worte wie "Magie" oder "Genie", jemand, der sein Talent bereits "in die Wiege" gelegt bekommen habe. So käme er in eine Liga der großen Fußballer, die Ronaldo verschlossen bleiben könnte, wie es Jorge Valdano (Sieger beim Fußballbuch des Jahres 2006) und Hristo Stoichkov anmerken.

"Schönheit genießt man am besten beim Zuschauen"

Sir Alex Ferguson (Walter-Bensemann-Preisträger 2016) schwärmt - wie bei der Preisverleihung im vergangenen Jahr von Musterschüler Ronaldo. César Luis Menotti (Walther Bensemann-Preisträger 2009) erinnert in seinem Statement noch einmal daran, welch Geschenk es sei, beide spielen zu sehen (und entscheidet sich für seinen Landsmann Messi). Wir halten es da mit Francesco Totti, der sich bei einem Wechsel der beiden zum AS Rom sofort auf der Bank Platz genommen hätte: "Schönheit genießt man am besten beim Zuschauen."

Nachzulesen in der aktuellen Ausgabe des  kicker-sportmagazins (50/2017)