Todesspiele und Bombenterror

28. Februar 2012: Radiobericht zur Irsee-Tagung über den europäischen Fußball im Zweiten Weltkrieg

Auch zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs ruhte der Fußball freilich nicht. Im deutschen Reich gab es weiterhin einen geregelten Spielbetrieb, deutsche Meisterschaften wurden ausgespielt. Auch in den besetzten Ländern gab es Spiele - nicht nur um dort Teile des Alltags fortbestehen zu lassen, auch um sich mit Teams der Besatzer zu messen und Kontakte zu knüpfen. Der sportliche Wert ist in vielen Fällen umstritten, da viele Spiele unter Verdacht der politischen Beeinflussung bzw. Instrumentalisierung stehen.
Eine  sporthistorische Tagung in der Schwabenakademie Irsee (unter der Leitung von Akademie-Mitglied Dr. Markwart Herzog) widmete sich dem Thema, das im  Nachspiel des Deutschlandradio Kultur aufgegriffen wird.

Wichtiger Gesprächspartner ist Thomas Urban, Polen-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung und Autor von  Schwarze Adler – Weiße Adler. Deutsche und polnische Fußballer im Räderwerk der Politik, der am  21. März in Nürnberg zu Gast sein wird.