Südafrika nach der WM: Unity-Match gegen Fremdenfeindlichkeit

5. August 2010: „Schlag ins Gesicht der Fremdenfeindlichkeit“

Am 25.7.2010 fand in Johannesburg  ein von verschiedenen NGOs gemeinsam organisiertes Fußballpiel gegen Fremdenfeindlichkeit in Südafrika statt. Ca. 18.000 Menschen besuchten das Spiel zwischen den Highlanders aus Simbabwe und den Jomo Cosmos aus Südafrika.

Vorausgegangen waren laut  FARE Angriffe gegen Somalis, Simbabwer, Malawis und Mosambiker, von denen viele während der WM kurzzeitig Arbeit in Südafrika gefunden hatten.

Einige Forscher behaupten, die Intoleranz sei ein Nebeneffekt des Südafrikanischen Demokratie-Modells, da die Regierungspartei ANC auf aggressives „nation-building“ gesetzt habe, um die innernationale Teilung schneller überbrücken zu können. Dies habe zu gesteigerter Gewalt gegen Ausländer und Afrikanische Flüchtlinge geführt.

Thulaganyu Gaoshubebelwe, Generalsekretär des Mitveranstalters South African Players Union (SAPFU), sagte: „Als Fußballer stehen wir hinter der Idee ,One Africa‘. Fremdenfeindlichkeit ist falsch und muss bekämpft werden“.

Quelle:  FARE – Football against Racism in Europe